2009-08-18

memphis tennessee

ja, merkt denn niemand, dass chuck berry das 1789 für amerika war? wenn man schon bitz über revolutionen schwärmt und staunt, dass barack obama präsident ist, der mittlerweile um sein leben fürchten muss : na ja, it's all futile : i have no clue.
aber chuck berry war die REVOLUTION punkt ausrufezeichen.


ach ja, und dann gibt es noch den schönen 'smithonian institute blues with dinosaurs' von captain beefheart.

"das herz kann niemand teilen, nur der tod setzt ein ende."

2009-08-12

"RING RING GOES THE BELL" (chuck berry)

the ring that really is a spell (ooh wee supposedly!)
the ring that's broken every day
the ring that doesn't hold a spell
(too dumb to get the point)
the ring that is just up your ass
ring ring goes the bell
ring ring does it ring a bell
you are the one who's under spell
ring ring stay away
thats were you will be all save
ring ring in the grave
finally we are so save!

(i said that)

(‚you’re lucky if you can find a seat’)

((‚put a nickle in the slot
you get sometin’ that’s really hot
so what your love get’s real romance
just get sure you get into her pants’))

chuck berry said that.
























[se:090812]

2009-06-30

SCHMUTZ (AND SOME IMPLICATIONS GOING WITH IT)

jetzt grad, heute, at this minute : sag ich nur : das ist eine unabgeschlossene diskussion. die diskussion zu reinlichkeit, sauberkeit : das ist der diskurs zu primären denkfundamentalismen : das ist, in opposition, pure aggression and vice versa (von den staubblinden zu den stauballergikern, so to speak : auf alles übertragbar: territiorium der undenkweisen (in jeden einzelnen wortteildenk- & un-denk(un)weisen)) : die frage der territoriumsbewirtschaftkeit. (je gruseliger die begriffe, desto fundamental wichtig wird es fürs überleben, dieser und jener.) am sogenannten ‚schmutzverständnis’ scheiden sich die fundamentalismen : die chaos-kreativen von den sauberkeitsstringenzbewussten (und da fügen sich auch neue wortschöpfungen ein qua : ‚dustbunnies challenged’ oder ‚mr.proper challenged’). tolerare ist da wie ein wischtuch, das halt dann auch nicht sauber mehr sein kann, aber schön anzuschaun, weil schon wieder schmutzauffänger = bild und schön : all diese meinungen im vermeng : demokratie pur, in all dem schmutz. (aufschrei jetzt: gar nix demokratie, sondern nur anwesenheit pur = alles inkl. ‚schmutz’ : und da beginnt grad die frage: ‚was ist schmutz im leben, was sind die kriterien der distinktion? ich, jetzt ganz ich, als verschwindend kleines verschmutzli auf diesem planeten, plädiere für die erhaltung des schmutzes. nicht absolut natürlich, aber soweit es mich betrifft. alles andere ist heute ja ‚verhandelbar’ – was ja auch nur heisst, dass jeder für sich schaut. ‚dustbunnies! stand up! fight for your rights!’ : und dann unbedingt goyas ‚skizzenbücher’ anschauen!



























[se:090629]

lit. enzensberger, christian: grösserer versuch über schmutz. 1968.

dazu brauchts mehr: freud (anal) und enzensberger (bitz purlimunter querbeet) sind nur ein kleiner klacks in der sammlung der sauberkeitsbedürfniserforschung, von der chaoskreativtheorie mal ganz abgesehen. mr.propper: da steht das interview noch aus. und gautamo zu insekten. jean paul zum küssen. schopenhauer zu pudeln und lärm. nietzsche zu pferd. elvis presley zu presslufthammer. leautaud zu katzen und allen andern atmern. duchamp zu atmern und sich. ich zu homo und weiteren wesen. AND IT SHOULD BE CONSIDERED AS ONE OF THE FINE ARTS!

2009-06-23

X-ACTO (MR.X-ACTO)

warum ich dann, in canada, so um 2000, ein x-acto set gekauft habe,



obwohl alle canadians mir gesagt haben ‚bist du verrückt, die x-actos are crap, we use the european or japanese cutters, they are way better’, ist ganz einfach: 1968, in etwa, waren die x-actos in europa hype und so teuer, dass ich sie mir nicht leisten konnte, quasi chirurgenset für graphiker (mit ‚ph’, weil damals war die wiege der kunst noch griechenland und nicht wie heute, mit der kopflosgrosstittengeschwollenfüzzliklumpenzigtausendjahrealtentussi:tütschlandwiegederkultur-ausrufezeichen-rechtschreibreform).


















und zweitens, ganz sehr viel wichtiger : die sets suggerieren professionalität. ich bin, mit dem x-acto set, der professionelle ‚seht her’ künstler. und eigentlich hätte ich ja auch mal chirurg werden wollen, mit 8i, als ich noch ameisen untersucht habe und mich gewundert habe, wie es in teddybären aussieht, so drinnen (wie der radio drinnen ausschaut, hab ich da schon gesehen, nichts begriffen ausser ohrfeige nachher : aber spannend fand ich das nicht, all die lämpchen und drähtchen : warum braucht ein radio ein lämpchen innen, wenn doch keiner drinsitzt, um die texte ab blatt zu lesen? von orchester keine rede!).













und darum hab ich jetzt ganz äxtra mit dem x-acto knife einen stempel geschnitzt. und der sieht ja auch
x-acto aus.






























mond schwert sandale hirni (klassische japanische koan-ikonographie) – und wie das ‚peace-zeichen' da noch reingeraten ist, weiss ich dementhippy ja auch nicht, halt ‚x-acto nil nisi bene’. so sagen sie. ich sage: 'x-acto nil nisi bricolage'. aber wenn man eine mal konzipierte schnitzerei rückwärts laufen lässt, dann ist plötzlich ganz was anderes da. (das ist nicht ganz so einfach im entstehungsprozess, muss mal den jean paul fragen, was er meint dazu.) (also ich bin noch ganz verblüfft ob des selber nachherigen verblüfftseins : ich habe das stempelchen tatsächlich nach bild eins konzipiert und geschnitzt, und dann kommt, wenn man so will, bild zwei heraus. wie wenn man einen film rückwärts laufen lassen würde. nur geht das im hirni ja nicht so, sondern über mehrere spulen, und kein kinomatoreprograph weiss eigentlich wie.)

[se:090623]

ps: und dass man in diesem blogzeux kein richtiges layout machen kann, geschweige zeilenabstand oder bildplatzierung halbwex vernünftig : darüber beschwere ich mich nicht zum ersten mal. ist alles kinderschuh. und darin ists mir zu knapp. mehr luft! also sofort hopp zu subjective encyclopedia.

2009-06-22

NO, I'M NOT

CERTAINLY NOT! nor am i a LOVESLAVE of a ZOMBIE!




























no, i'm not a samurai cat - i'm just the guy cleaning up after their show - when they turn off the light.

[se:090621]

ERKLÄRUNG (VERTRAUEN)

general moltke erklärt kaiser wilhelm II. den schlieffenplan.





























[se:090621]

> de l'amour > samurai

EIGENTLICH (nur, damit wieder mal etwas erscheint)

eigentlich, eigentlichkeit, der jargon der eigentlichkeit, die eigentlichkeit als solche und eigentlich überhaupt.






























take one (black & white) / take two (colors)

eigentlich ist alles eine katze : hauptsache anständig.

[se:090621]

> überhaupt

2009-05-13

TROPENKOPF (THE INTREPID ADVENTURER) ((DER ENZYKLOPÄDIST))

der tropenkopfausflügler 1983 ((da gibts ja bald ein jubiläum zu feiern)) : hier in vordementem stadium (grössenwahn).
das volldemenzbild (nahaufnahme) habe ich im moment nicht zur hand.
so ist das leben: im nachhinein möcht ich manchmal im vornhinein auch schon da gewesen sein wo das nachhinein wirkt, aber so wie im vorhinein.
das ist auch in etwa alles, was mir philosophisch zu diesem bild einfällt. (dass die erde auch lebt, hab ich halt damals noch nicht gewusst - aber seit heute abend sind mir einige walgesänge in bezug auf magmatische subterrane bewegungen viel klarer interpretierbar geworden. lang lebe die hirnzelle, am liebsten: lang leben die gehirnzellen im verbund, noch viel lieber: ganz generell : weniger denkmäler. (das ist jetzt bewusst esoterisch gehalten, und das einfach nur drum, weil mir die welt manchmal als ein mysterium der ambulanzen erscheint (ambulare = lat. spazieren), auch im übertragenen sinn. (warum erscheinen ambulanzen (spazierer) in einer situation und nicht in einer anderen?)))

[se:020306/pix:83....]




























ich möchts ja gern interpretieren, das bild, vom visuellen her, vom hosenladen (pseudovaginal) bis zum lorbeerbusch, über hosenstösse und leder, von zigartette bis tropenhelm, von spritzkanne zu verhülltem lächeln. geht nicht. aber man kann ja auch von proust (geruch) über huxley (kleiderfalten) zu jean paul (coffeinüberdosis) zu leautaud (spritzkanne, katzenfutter) zu beckett (auch verloren am strand in tunesien) kommen. leider ist wenig zu sagen, wenn man von erschütternden reisen zurückkommt : die wörter sind noch nicht geprägt. eine schräge dissonanz, ein ungewörter fällt über mich herein. pfützen allda : laich und blitzflexion.

[se:090513]

> adventurous narcissus > liebesbriefe > grossvater > laureatus verspinnert > e.a.poe : hop frog > marco polo & (apodemiker)

2009-05-12

GOTT (und ELVIS)

“elvis just left the building”, das ist eins – wohin weiss keiner. gott und elvis haben aber die gemeinsamkeit, dass sie mal tot sind, mal wieder leben. gesichtet werden sie immer wieder auf diesem planeten von menschen, die ihnen seelisch und geistig nahestehen, auch wenn sie nicht direkt verwandt oder befreundet sind.

emanationen und manifestationen ihrer, gottes und elvissens, präsenz sind von ferne eher wahrnehmbar : so hat mir m., ein mensch, dem ich oft im und um den coop, in dem ich meine diversien einkaufe, nicht unangenehm begegne, heute ein untrügliches ‚gott lebt’ manifest vorgeturnt, in seiner unverblümten, halt bitz sprachlich challenged, art und weise mit gesten und lauten (> motz el son > ezra pound). da steht er in kurzen hosen und dächlimütze, sonnenbrille auf dem scheitel, ganz hochsommer und badistimmung bei zwar wärmlicher luft aber doch gewitterhaftem wolkengedeck und zeigt in den himmel ‚ott!’ zeigt nochmals mit dem finger in den himmel, macht den scheibenwischergaga vor den augen, schüttelt den kopf, ‚schpinnt!’, macht die gebärde für viel trinken, dreht sich die nase rundherum, und trinkt nochmals kräftig mit nasendrehen, schüttelt den kopf ganz verwundert, ‚zu viel!’. dann lacht er aus vollem hals, ganz als ob er in ott einen guten freund gefunden hätte, mit dem er jetzt noch eins trinken geht. (wie gesagt, ‚elvis just left the building’ und hat mit dieser sache gar nichts zu tun.) er aber zupft seine kurze hose, schüttelt den kopf wolkenwärts und lacht, als hätt er grad den ganzen marc aurel verschluckt und zieht von dannen wie elvis wohl nie so fröhlich aus dem gebilde entschwunden ist.

[se:090511]

> doktor allwissend

2009-05-11

GROSSVATER

‚sehr interessant’, wie mein grossvater immer sagte, wenn er keine ahnung hatte von dem, was sein nachkommensgewusel von sich gab. manchmal war es auch nicht die ‚keine ahnung interessiertheit’ – dann wars das hörgerät, das er strategisch (oberst im generalstab, immerhin) geschickt einsetzte. heute bewundere ich ihn zu einem gewissen grad dafür (fürs nicht hören und ‚sehr interessant’ als schild, späte prävention : wenn man dann schon kinder nicht verhütet hat, dann doch die kollateralschäden nicht miterleiden) (und nur dafür: weil er sich angesichts des produkts seines fortpflanzungsdrangs schreckte (generationen! man stelle sich das vor: und alle reden!)) und ich bereue, dass ich ihm das damals nicht sagen konnte (ich war ja nur geräuschkulisse) : er hätte es gehört. so weise (wohl eher: schlau) war er, dass er selektionieren konnte. (bei alexander kluge, dem grossvater- und vaterforscher, stünde ‚selektionieren’ in capitals : dann sag ich, ganz mein grossvater, ‚sehr interessant’). das sind flickwerke an der eigenen erinnerung gemischt mit erinnerung an gelesenes, das führt dann direkt zur überwältigenden frage, die so banal immer wieder als represäntativ (interessant) für tausende am TV als resultat statt frage aufgewurschtelt wird: „die summe meines lebens“, oder, in büchern, noch geflickter und beschönigter: „ich habe gelebt“ – als ob die aus dem jenseits sprächen, die präsenilen deppen (im kopf schwirrt mir ‚ontodonten’ herum, ganz prädivuidial (auch kein wort mit eigener meinung), gebs mal bei wikipedia ein, weil ich doch sicher sein will, dass das die ausgestorbenen schwerbegriffigen sind, die ontodonten : nix da : „meintest du ‚ostfront’“ – nein, meinte ich nicht, kommt meinem grossvater aber doch nahe, auch wenn er 1914 aus russland ausgewiesen wurde, viel vor ostfront, da wurde noch französisch gesprochen in russland mit viel kulturellem westinteresse und dem fortschritt kapitalistischer prägung vertraut. die ‚soziale frage’ war nach seiner ausweisung, damit hatte er nichts zu tun, damals. die ostfront hat er in zürich erlebt : da hat er die zürcher ‚stadtfestung’ gebaut : 2.weltkrieg, züri ost! und dem general guisan vis a vis sitzen an einem tafelgedinner war auch nicht unpolitisch resp. adeldung für den bauernbuben, 14. kind aus ackererde. unfassbar : tellerwäschergeschichte, fast. nur schweizerisch, 1900 - 1950. das alles in einem leben! und dann sind noch die amerikaner auf dem mond gelandet, das durfte er auch noch erleben : toll! das wars dann, aber schön, gäll!). mein grossvater, der hat tagebuch geführt und fand doch einiges interessant. chappeau! hörgerät!

[se:020608/090511]






















seine eltern





















seine frau


















sein erstes kind (mit seiner frau)





















sein humor


> floskeln > kinder > genealogie > fortschritt > adam & eva > interessant > welt-sicht > fortpflanzung > tropenkopf > adventure > identität

2009-04-22

IDENTITÄT

„mä gseeht märs a dä fädere a, wes vogel das ich bin.“




























eins zwei drei ZERO

vorher


“vorwärts, rückwärts, links und rächts” (kinderspiel) : und wie weiter? ist ja alles der windrose (und windhose, tornado, hurricane) nach in irgendeinem kreis rum rumgewirbelt (“the rose in the steeldust”, ezra pound hat das in irgendeinem cantos gesagt (“Hast ‘ou seen the rose in the steel dust / (or swansdown ever?) / so light is the urging, so ordered the dark petals of iron / we who have passed over the Lethe” (end of canto LXXIV)): so in bezug auf magnetische anziehung und ordnung – ich weiss auch nicht weiter, wenn denn nur noch (stahl-)rosen magnetangezogen blühn und ich grad übern lethe gefahren sein sollte (oder dann grad die von adalbert stifter am hausroshochziehn, roshaushochziehn, hosroshaufzücken zur verblühung wunderzart röslein blühn: und alle, wir alle, in von seinem hause bereitwilligst verabreichten filzpantoffeln über hochpolierte parkette schlurfen (warum eigentlich : da will ich gar nicht hin (wie bin ich da hineingekommen!)! : und da zitier ich auch nichts, sag auch nicht, dem leserzumschutz, wo man das nachlesen könnte (‘nachsommer’ ist toll, ‘witiko’ vom allertollsten, was die deutsche literatur an spinnerter hochliteratur (also nicht ‘art brut’!) zu bieten hat, alles gar nicht im sinne, wie jean paul ‘toll’ verstanden hat. auch nicht toll für mich, obwohl ichs gelesen hab : kindheitstraumata nennt man das : aber schon auch weiterführende (und nicht so schlimmste) : ich zehr heute noch davon, wenn ich mich echauffir))))-(ich mach jetzt da einfach mal alle klammern zu, weil jetzt kommt wieder satz) und aufbaggernden ordnungsdenkmaschinen untertan.
oder, als alternative : freischwebend : ‘subjective encyclopedia’.

nachher






























(müde bin ich, geh zur ruh...)

glaubs umgekehrt, chronologisch, aber schon müde. (vice versa, immer wieder joggelikalauer, hin und zurück, ‘birrli wänd nöd fallä’ – ja warum sollten sie denn.)

[se:2000/090421]

> der künstler als vorzeigetafel, abschreckend > kriminelle kompetenz > die beau·häme > biographiegeklitter > biographie’real’ >’gefedert und geteert’ > mugshot > performance
> lit.: hans a. traber: vögel wie sie singen.

2009-04-21

BAROQUE (LOW CONTEXT)

und ich bin ja ein ganz schlechter erfinder, also auch ein schlechter lügner, aber genau drum erlaub ich mir zu sagen, dass genau jetzt, während ich über diese schönen barockemaniationen schreibe, mir ein spam-e-mail im barockesten global-stil unterbreitet wurde, das die ganze barockwelt gegenwärtig macht. damit überlasse ich allen schreibenden die welt, alle welt except my own.

"Greetings dear,

I am XXX (female, name deleted by the editor) , a native of Malaysia nationality, born in Malaysia and raised in Philippines and a divorcee. I would like to have a long lasting and confidant relationship with you, if possible entrusting my life time fortune into your possession, as now I am broken hearted and needs someone to trust, without remembering my past and forsaken experiences from close confidants and family. I need someone, who would take me for whom I am and as a life time partner, after making claims of my deposited life savings. Well, from your profile, I believe in me that you ought to be an honest person. I would like to give you a brief description of my life. I was once the mistress of President, Joseph Estrada of Philippines, and during his tenure in office, I was been used as a courier to depositing his funds, but due to the fracas I had with his wife, Madam Loi and her son, Jude, it causes a public embarrassment and people came to know that I had been having an affair with the President.

But, not quite long, I was arrested, together with his wife and son, in connection with the 27th July, 2003, failed coup, which I did not have anything to do with, but was alleged that I have been harboring some of the dissident and arms in one of the villa, bought for me by the president. But, now, I have been released and I am under security watch and seriously monitored. All, I wanted from you is to assist me make claims of some funds, I did deposited in West Africa ,as the other deposits documents have been confiscated and seized by the government of Madam Gloria, the President.

But, this one is the only one they could not see, as I did keep the documents with one of my close confidant, who was also arrested. The Amount being deposited is much about 18 million Euros, as this was the money that was supposed to be used by the President to acquire coffee and cocoa from West Africa, All, I want from you, now is your honesty and sincerity, As soon as this money is claimed by you, I will look for a way out and sneaked out of Philippines and travel down to meet you, So we can go into a life time partnership together, in investing this money in any good country you prefer. You can always reply me to this private address [xxxdeletedxxx]

Sincerely yours,
XXX (female, name deleted by the editor)"

guess i would start to think about it if it was billions we're talking, dear – but even then : sneak out, i’m not the crocodile man.


[se:090421]

2009-04-20

BAROQUE (HIGH CONTEXT)

“oh man, the way you’re talking – it’s all high context baroque!”
“uhh – might be, oh well – ever had a conversation with a cat?”

> grimmelshausen (und zwar nicht wie immer der 'simpliz', man darf auch mal ins 'das wunderbarliche vogelnest' lesen, da steht auch viel wunderliche welterfahrung drin : „’Lapperei,! Lapperei! Lapperei!’ sagte der ander, ‚wir wissen nur von einem und zwar von unserem Geschlecht von Menschen, das erschaffen worden, die gefallenen-Engel-Stell daraus zu ersetzen, aus welchem auch der Welt Seligmacher geboren, durch den wir armen Adamskinder wieder zurechtgebracht worden, ihrer Seeligkeit zu geniessen, dafern wir anders den breiten Weg dazu gehen wollen. Es gibt mich nicht mehr wunder, dass es je und allweg so viel Spaltungen und Ketzereien abgeben hat, wenn ich sehe, dass noch ein jeder Phantast seine närrischen Einfäll und törichten Grilllen mit H. Schrift behaupten will! da doch ein jeder mit Furcht und Zittern sein Heil wirken sollte.“ ja, gäll, nach all den kriegswirren des 30jährigen krieges, nach tot- und mordschlag : da bin ich erstaunt, dass einer überhaupt noch schreibt. und wie: fulminant und ausufernd, als ob ihm irgend ein fliessband eine schreiberleuchtung gegeben hätte, kann er seite um seite füllen. diese erzähllust, dieser tintenüberfluss! leicht suspekt im ganzen schreibenkönnen, aber das ist es ja nicht nur, man muss es auch lesen-können. da bin ich mir suspekt. ich kann dann nicht mehr ganz so lange. schön wärs aber doch, wenn ichs könnte).

> laurentius von schnüffis (den vor allem auch! darf man lesen : barock und doch: auf weniger als tausend seiten schreibt er auf hundert seiten so viel barock, dass einem ganz konfus wird : bitz beispiel aus "Das fünffte Wunder-spil. Das Kegel-Spil" "13. Wie mancher liebet seinen Hund / Vil mehr / als seinen Bauren / Sie müssen seyn nur Lauren/ in seinem Läster-Mund. / den Hunden schmeichelt er gar schön / Obschon ausgeht der warme Pfön/ von jenem / bald von diesem / Ist der Gestank doch Bisem." und: in der "Miriantischen Mayen-Pfeiff" steht ganz gegensätzlich zum weltenphöhn ganz seelengerüchig (also wie geht das denn genau, wenn der körper zwar verwest, die seele aber quasi freischwebend rüchelt und verehrt): "3. Dir / Maria / will ich singen / Biss ich werde fallen hin / Biss die Gurgel-Saiten springen / Und ein todter Schwan ich bin: / Doch wird mein Seel nicht sterben / Noch / wie Philamond verderbe: / Sondern dich / O Himmels-Pforth / Lob- und Preissen immerfort".
da kann ich nur noch staunen : so viel realismus und so schön gesagt! da röten sich der englein pfüdlibacken vor freud und zückung, mit ganzganzwenig scham gepaart. die barocken! die wussten noch was verehrung war : ganz eros und überhaupt fresslust : verschling! (und gürps!) ein schönes leben, mal abgesehen von den totentänzen, die auch ganz schön gruselig und wahr sind.)

[se:090421]

2009-04-16

PLURI UND DIE SPRACHE

[se:080412]
> globi

PROOF

i ain’t nothing to prove and i won’t (prove it).
[se: 080602]

2009-02-27

WAGON, I FELL OF THE

(to be continued) : when ever i start to babble i’m right there, here and nowhere : there where everything is kissing nothing. (worlds fall apart, nothing cares : thanks :
(little but) nothing and everything ˙s falling apart and all over : what a mess! : no sir! yes sir : i know exactly what i’m doing, sir! (i strut my stuff, right : and that’s a mess (and go f* yourself sir!. (f* standing for ‚fareyourselftonirvana)). (to be continued). no clue, to be honest... continued ...
what i’m going to do is ‚no cluing’-along (for the fun of it) and cause i have no better idea. the clue, if i think about it, can go f* (see above) itself too. we all might be better off (just continuously guessing...).
and that was now a real desparate cock and bull story, as laurence sterne would have pointed out : so go read his stuff : it’s way more amuzing and leaves you as desperate as my whining : that’s the real stuff to be continued ! LIFE! as fucked up as it is (my personal opinion) : is LIFE (the SURPRISE!) : and therefore the SURPRISE! and i'm curious. thats why all the rest etc.

[se:090227]

> so much about condensed knowledge > don’t we have to die, all of us, some-times > jammern, eine lebenverlängende strategie > circus is in town

2009-02-20

AUFKLÄRUNG, oder so

die aufklärung oder so, die scheint noch nicht am ende. (und das ist auch nur hoff und schwank.) viel regelnwuchs aller gestrüpporten, (weitab der blanken wissorte, je, ich und du und allerwelt : klar wie gebrochenes eis : plurisehen jenseits der 3dimensionalität), wissenswärtze wüchse und besserwischen : weit, immerhin, ist das feld, gebrochen (wie ein katzenkotz frühmorgens : „i’m here, i’m puking (oh world what is happening to me!)“ – „don’t worry my lovely, it’s only your stomach upsetting you – keep puking and go to rest“) und reflektierend in vielen varianten. ist alles noch sehr im frankfurter negativdialeckt, wenns hoch kommt, mit post ex & hopp strukturalisiert. bitz pattern & shape : behave! + orism, my origami & my orgasmreich. wie fröh der wolle ist, weiss nur schaf & lamm, bählos im pull·over und rag˛out. so fare ye well my lovely, i’d liked so much to meet ye there, but where! we wonder still where where is. righty right my lovely and nighty night my luv – i’ll be there or : where? i might be burning on a stack of bundled knowledge, enlightened by the holy inquisition of sheer blindness (fired up my bum right). my losophy : help me in my lostness (‚even knowing the worst imaginable would be better than this lostness’ : my jellyness : only the english can invent a word that can’t be found in any english dictionary : ‚lostness’ : i just used it and another fool seems to have invented it before i did : greetings to you my fellow forlorn : and to a language which is not shy of fancidoom (and that finally should not be listed anywhere).
did i make myself clear? guess not. guess i wouldn’t be pleased if so. but on the other hand: once in a while i would be. yes, indeed. sure. why not.























[pix : apfel im schlafrock, courtesy backofen]

[se:090219]

> übergangsschnuppern > oh, je

2009-02-16

120 Jahre Sihlpost, variation one

vorher : 1969 - 2009





















1946 - 1953 - 1951

nachher: ab 2009





















and vice versa gäll : so klar ist alles nicht, oder doch! alles. (je nun, eigentlich schon, aber was, doch jetzt : was neues : out of the blue : da kommen alle (add to your pleasure : ... ) her. and here we are : no wonder. and there we go : no wonder either.
WHERE DID ALL THE WONDERS (& the wondering) GO : now:where : they are still loitering and sometimes luringly lurking.

[se: 090216]

> veteranentreff > survival kit > wirtschaftstheorie > überalterung der gesellschaft > geld und geist > still living? > entwarnung : chaschperli lebt!

2009-02-10

KUNST

ich möchte alle kunst, die ich schön finde, nachzeichnen, ganz so wie ich zeichne. dann wär sie nicht mehr ganz so schön und tät nicht mehr so weh. das schöne ist so schön, weil man es nie erreichen kann und vom anblick schon ganz baff ist. weil das nachgemachte verweist ja auf das schöne, und das schöne bleibt schön. und das nachgemachte bleibt als index, und der darf bitz minder sein. aber das schöne, das ist so schön, dass alles andere nicht so schön ist. und mit allem anderen leb ich doch, so in meinem leben. drum geht dieser zirkelschluss so schön auf, dass er fast auch schon wieder schön ist.

(wenn ich dem ganzen jetzt noch bitz sprachfluss, rhyming the humming gegeben hätte, dann wär das versagen am glanz noch etwas reflektierter geworden : flash-back des perzeptienten. aber jetzt ab in die wüste : wo die sandrosen blühn und alles erst in
























[se:090210]

> kunst: ein weites feld