2008-04-07

AFTER A (RELATIVELY) LONG ABSENCE

there is little to say about a lot.
shhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh.!

[se:080407]

2008-02-29

I DID, OR DID NOT, SAY EXACTLY WHAT I SAID





















[se:080228]

> truth, a volatile fly (zip it up) > bitz striit > wittgenstein, i assume > a word

2008-02-25

KIDS : WHY TO HAVE KIDS AND WHY PROBALY NOT. THE BLUES FOREVER (CAN'T ESCAPE THE "FUCKED UP - I AM, RIGHT (RIGHTHY RIGHT, RIGHT RIGHT, MY LUUVELEY"))

from wake to burble : (futile all my failures : gurgels all) :
aber dazu mag ich wenig sagen, weil ja, es gibt ja scheints kinder, und die sind zum glück (das glück, das unerwartete, immer ersehnte) immer aufmüpfig : manchmal dumpf, manchmal blitzhell – and who i am to judge (auch ein klassiker).
soll ich jetzt auch eins haben (ein kind, an offspring – viel schöner auf englisch : ein wegspringer (der abkömmling) : wohin das abkommt und wegsprengt: who knows : drum, oder grad deshalb (so als pfupf in den hosenboden, der grad andersweitig auch schon mit überlebensfragen beschäftigt ist). uuii : was soll ich jetzt noch sagen.
ausser : alles mögliche (ist möglich). so there.

[se:080205]

> robert johnson > jimi (grad alles) > white stripes, a bit (a bit too artsy, ain't we, a tirfle bit, hmmm, ahmm) > the cramps : what ever > captain beefheart : trout mask replica > iggy poop or pop : i'm livining on cat poop, he certainly doesn't : but some do > hühner epifanie

[white stripes + covers + jimi hendrix (i can hear, can't you) on you tube :]




2008-02-21

HÜHNER EPIFANIE I

fünf hühner, auf einer wiese ruhig futter pickend, rennen unvermittelt in einer kolonne los, auf eine landstrasse zu: weiss braun, braun, schwarz, braun (auf winterlich weissbehauchtem grün).
(: es ereignete sich im tessin, ich nahm es wahr, in der eisenbahn sitzend, vorbeifahrend: dort, fern, geschah etwas – und nah, in mir, gleichzeitig.)
spontanprädiskursives:
warum rennen die hühner plötzlich los?
warum in dieser (farb-)reihenfolge?
sprechen sie italiänisch?
soll ich jetzt den hühnern mitteilen, dass sie mir das ‚unbeantwortbare’ vorgerannt haben – in einem schlag?: damit sie was zum lachen haben, abends spät, und wohlig amüsiert einschlafen.
(und dass das das einzig berauschende erlebnis meiner zugfahrt war, brauch ich ihnen ja nicht auch noch zu sagen.)

se:040202]

> buji buster > geisteszustände

BUJI BUSTER

just another thing we can easily forget. – good bust buster : BUJI BUJI (you got me there, buster!) !
(having fun, vänçi?)

[se:99??]

> hühner-epifanie

BALANCE

typisch, beinahe konstituierend: out of balance! – wenn dann je etwas in balance ist, beginnt das misstrauen gegenüber dem banalen, dumm-spontanen – ‚so hab ich mir das auch schon nicht gedacht’. und dann kommt auch der einwand gegen das system, das sagt, dass man so abwesend nicht urteilen soll. dann wird man klar und balanciert auf der sentenz, die spricht. und dann hat man schon wieder die unterhose zweimal verkehrt angezogen: von innen nach aussen und von vorn nach hinten.
{to be continued}

[se:030530]

> banal > glücksgefühl > teddy bear syndrome > immer wieder > harmonie

ECLIPSE

bevor es taghell war
wurde es kurz nacht.
(and vice versa)

[se:990811]

> glow in the dark > vice versa

ETHNOGRAPH

ich empfinde mich nicht als ethnographen. vielleicht bin ich allzu egozentrisch, ganz auf einem planeten, der mir nicht so recht bekannt ist, darauf aus, zu beschreiben, was mir begegnet und zufällt. vielleicht bin ich zu unreflektiert, um die distanz zur analyse und selbstanalyse herzustellen. ich bin kein trabant, der um den heimatplaneten herumschwirrt. ich berichte, was die sinne melden. ich mische alles durcheinander, aussen und innen, unabgegrenzt, tragung, übertragung, gegenübertragung, gegengegenübertragung. der diskurs heisst : ich bewege mich und werde bewegt. es ist ein schubsen und zerren, ein fliegen und fallen. stürcheln und schauen : alles welt. alles ich. bis dann.

[se:060612]

2008-02-10

RITE DE RECHERCHE : WER WEISS

für ethnologen und volkskundler ist die feldforschung ein initiationsritus : wer vor ort war, spricht authentisch und wird in die zunft aufgenommen. der künstler „vor ort“ wäre dann, da er immer „vor ort“ ist mit seiner imagination, auch immer authentisch : d.h. der begriff „authentisch“ löst sich ein bisschen in luft auf, wenn man eingesteht, dass man immer von sich aus spricht – dann ist alles authentisch respektive der begriff ist kein distinktionsmittel mehr. ich suche, also find ich: ‚nöisle im eigne rucksack’ : ja, wenn dann wenigstens da was drin ist, dann ist die maus im speck und die katze aus dem (ruck)sack und gleich wieder drin und die maus in der katz und die katz im sack. das geht dann so weiter, bis der sack nicht mehr weiss, wo ihm der kopf steht, aber das ist auch nicht so wichtig, weil er erstens keinen haben muss und zweitens als headless rider eine filmkarriere machen kann (ein schöner film : der rucksack auf dem rücken des pferdes terrorisiert die welt, weil keiner weiss, dass er leer ist. nur der könig, der mit den neuen kleidern, hat so eine leise ahnung, dass das der beginn einer schönen freundschaft sein könnte (casablanca)).
vielleicht könnten die ethnologen und volkskundler, vor allem die interpretierenden, nicht die ethnographen, die volksreporter, einmal einen scharfen blick auf die wissenschaft als produktionsbetrieb werfen: was genau wird da produziert? wo ist man wie geniessend (nutzniessend) an der produktion von nimbus beteiligt?

[se:060519]

> rite de passage > feldforschung > objektivität

RITE DE PASSAGE : ÜBERGANGSRITEN

übergangsriten: wenn ein individuum (oder eine sozietät) von einer struktur in eine andere wechselt, wird das mit kulturellen handlungen, riten vollzogen.
was heisst das heute, da von societies in transition und ähnlichem so viel gesprochen wird: werden da alte riten / muster angewandt für etwas neues, das man nicht kennt oder beeinflussen die alten riten das neue mit? die änderung hat die tendenz, aus angst vor dem neuen das alte sogar zu betonen (regress), zb. entstehen wieder mehr nationalstaaten vs. die globalisierungstendenz. das selbstgefundene neue ist grundsätzlich verschieden vom aufoktruierten fremden – die herrschaftsverhältnisse werden ungleich wahrgenommen, wenn sie von innen funktionieren oder wenn sie von aussen ausgeübt werden.

[se:060519]

lit.: arnold van gennep

> rite de recherche > feldforschung > reinkarnation

INTELLEKTUELL

intellektuell sein ist so schön weil es im abendland so schön akzeptiert ist und weil man so schön alles erklären kann und weil man über geburt und tod so schön alles weiss und weil man dann nicht sterben muss weil man alles so schön weiss über geburt und tod. und ebenso schön ist es, dass man das im abendland auch genausogut von der emotionalität sagen kann weil der intellekt auch das begründen kann.
mein intellekt sagt mir, dass das eventuell zynisch sein könnte (>zynismus, gr.,kynos: hund, philosophische richtung), was ihn (den intellekt) ein bitzli verunsichert, was dem gefühl dann halt auch wieder nicht so gut tut und dann wird alles schwierig wenn es antagonistisch zu und her geht zwischen den instanzen: dann weiss wieder kein schwein wer zuständig ist in der administration: zwischen fisch und muschel hat sich das kondom (mit namen aids=hilfe(?)) geklemmt und die spermien zappeln hilflos in sichtweite des eis.
der intellekt bringt das aber im nachhinein mit der präpubertären regressanalyse wieder ins fliessen: denn aufgabe des intellektes ist nicht die reproduktion sondern die perpetuation der kreation als fluktuierende auratische temporäre manifestation (das hätten wir jetzt also auch wieder konformgerecht ausgesprochen).
nichts ist schwieriger, als herauszufinden, was der andere jetzt schon wieder hören möchte.

ich höre konzentriert aber ich sehe nichts.

[se:97....]


> kommunikation > twiddlydee & twiddlydum > kommunikationsautismus > der/die andere > i am

MODE

die schön abstrakten schnittmuster, in lagen übereinandergezeichnet wie palimpseste, sind die nachkommen der geographischen erkundung der oberfläche des körpers. die massmenschen des mittelalters zur bestimmung der menschengerechten proportionen und des menschlichen idealtypus sind von der hautoberfläche in die hautbedeckung des kleides gewechselt. die geographie der bekleidung hat je nach kultur und zeitalter verschiedene weisse flecken: war es zu zeiten des barocks nicht unbedingt unschicklich, den busen zu entblössen, galt es trotzdem unschicklich, den bauchnabel zu zeigen. die tabuisierung verschiedener körperteile und die entsprechenden kleidungen sind zeichen im kontext sozialer machtdispositive.

[se:97....]

> frankenstein > massmenschen > uniformen

MISSLINGEN

wenn ein arbeitsprozess soweit offen ist, dass die beteiligten zusammen die struktur für den weiteren verlauf der arbeit, des experiments, des geschehens festlegen : wo und in bezug worauf kann man von einem misslingen sprechen? – vielleicht dort, wo beteiligte das grundkonzept nicht verstehen – oder davon überfordert sind.
die grosse angst vor dem misslingen ist meist diffus und unformuliert : im dunkeln bleibt, was gelingen sollte, um ein misslingen zu vermeiden. die wünsche scheinen nocht nicht zur sprache gekommen.

[se:911106]

the first step to a kind of honest communication is failure. (talk to yourself and you’ll know it.)

[se:990703]> beckett: never failed better etc.

2008-01-13

HEADLESS RIDER, HEADLESS HORSE

all bit the same, but very different : ohne zwei von beiden tuts kein wank. (oder sollte das nicht eher heissen : ohne je von eins und beiden zusammen?). " 'au weh', sagte kasperl und riss sich den zahn aus."























[se:080113]

2007-12-26

WELT, hmmm, mallon : und weih : nacht :


was ich gerne schon auch nicht gewesen wäre, aber doch schon auch ein bisschen : (alles fünfer und weggli : aber ich nehm beides, weils beides gibt, oder).

also (was ich etc.) : alles, was chandler geschrieben hat.
humphrey bogart in allen chandler verfilmungen.
humphrey bogart & lauren bacall - humphrey bogart + ich : das vor allem.

und ganz generell : ich ohne chandler, bogart, bacall : ganz so mit allem. who else would wish more. i don't. so there or rather here.

[se:071225]

2007-12-05

WELT, schon wieder : slightly enigmatic, as always - what else is new : nuffin

PURR, MEIN (EURO) HAUSINDIANER, DAS VERSATZ.STÜCK,
er sagt, der euroindianer : mein und sein, vor allem und präjudikativ sein, purr:

meine frühkindliche erfahrung ist, oder war, ganz nachhaltig :
„was sich reimt, das ist wahrer“. das stimmt, gäll.
und, als folgerung (in collabartion se) :
„kunst am hut ist immer gut“ = reimbeweis.
aber dann kommt der kommentar : ein graffitti aus den 80er jahren war präziser :
„vater unser hund hat kein schwanz“. das kann man nur, und nur vielleicht, ergänzen oder sowas mit :
(das ist ganz parallel und auch immer schon dort, wie : der hase und der igel. aber man kommt da auch ohne grumms möhrchen aus, ebenso, gäll. und stimmt trotzdem nicht so gans, für die, dies stimmtenig haben wollen + fux. ich für mich geh da lieber ins bett. und seh da, in meinen träualiteten : hosen, koaotzen, schrömmlinge sich erböckeln in sprackwürdlichköitzen : alice klör?! noi men bütz kliir. naja, so geht’s, göll worrds, würrld. (solltefröitz (in abwöxlung qua minx) jetzt alle würzverwörrenden alla choice und schmitz vertöifeln? (der ganz alleriletzte witz ist) : o kotz, bitz nikst. nirfana hölps. NO WAY OUT : and that’s only a hint. the cracks will find the cracks : izTz easy // i will not spoil the game, nor schpitz it but (there is no UUU in quenglish, pfitzich : should be here : pronounce UUU like in Tschrrmen) : there is a way out (don’t alk me : i might no know it plus i have to visit the queen (‚queen’ : is that a typo, leading to a new riddoe or is it just..) warum eigentlich, verstimm ich mich immer noch um diese muffen : weil sie tatsächlich immer wieder die ... (unleserlich, hg) hinkriegen. (??? sic!)

yours truley
hope to have given some clue s too rhyming and roaming and the differenec,
(sic!) which might or might not be between them.

ps. i would be interested in doing research re: words, loitering (ie. how words roam in sentences and how the might, by taking wrong or strange positions, disturb the mind of the reader, especially the young, and by loitering get (uuh wee ride me high, tomorrow might be another : oh forgot : it neither ryhmes, nor is it of any educational value : so : DROP OUT, TUNE IN : hmm : wasn’t there a third, like in ‚götter, gräber und gelehrte’ : righty right : TURN ON!!! : ich hab ja das turning immer noch lieber als die gräber. who the frigging cares. it’s all bit bull. or rather, as lawrence sterne said : oh yawn (no quote here) : he, we are talking about lawrence sterne, it might be a bull, a cock, my son, my mother : but does anyone care? or does it MATTER. frogeTTiT. „let’s get out of here! LET’S GET OUT OF HERE!

(((so much about last words and how we can get out of here (here? : where are we?: and who the f*** is interested in going there? and, come to speak of here and there, here?): giimmii aaa breakkk - i wanna thinx (sic!) about it.)))

to be honest (another binword) frrrooogggetttit. orwhatever. OU MALLON.

not that that is an example, but i love

hmmm


[se:071203]

2007-11-26

WELT

zur welt würd ich immer wieder gerne einen kommentar abgeben, aber es gelingt mir nicht. die welt ist oft dort, oder da, wo ich nicht bin und dann wieder halt anders. die welt und ich verpassen uns oft. und so kennen wir uns nicht so wahnsinnig gut. manchmal tät ich gerne die welt bitz kennenlernen. manchmal, wenn ich von ihr höre, bin ich auch froh, dass sie nicht meine freundin ist. sie ist schon etwas seltsam, wohl auch grausam. es geschehen doch viele hungertote auf ihr, und menschen, die ich auch nicht so fest kenne, bringen sich um. auch gegenseitig. das ist mir nicht genehm. das möchte ich abschaffen. aber wenn ich die welt abschaffe, gibt’s mich ja auch nicht mehr, glaubs. also bin ich mal da, bis der hungertod kommt oder ein feind. feinde gibt es ja viele, wie in der tierwelt und der natur überhaupt. dann auch die intellektuellen. die haben ein hirni, das denkt, und das denken ist doch nicht natur, aber sie sagen dann schonschon : das hirni und denken ist auch natur. also ich weiss nicht, das ist doch nicht normal. also welt, ich wär schon froh, wenn du mir das erklären könntest, aber keinen intellektuellscheiss bitte. einfach so. ich bin ja schon willig, drauszukommen. aber so ohne erklärung weiss ich halt auch nicht so.




















[se:071024/071126 : pix:se]

to enlarge pix (and to make the small info readable : click pix (no more info from no... add to your pleasure)).


ps. : uli murer, ständeratskandidat der svp zürich, sagt nach verlorener wahl : "ich akzeptire das resultat". je nun, was könnte er sonst tun? das wahlresultat anfechten? die revolution ausrufen inklusive strassenschlacht? oder was denn? herr murer, bitte, nach verlorener wahl akzeptiert man nicht, man nimmt zur kenntnis, dass man verloren hat, und verduftet, ebenso, wie die gewinnenden kapieren, dass sie gewonnen haben, und sonst gar nichts. die 'akzeptanz' setzt eine grosszügigkeit einer diktatorischen hierarchie voraus (die grosszügigkeit des machthabenden, der eine abstimmung überhaupt zulässt, der aber auch die resultate diktatorisch aufheben könnte), die es in der demokratie nicht gibt. also : der verlierer wird respektiert und kann seine politik auf demokratischer ebene weiterführen. das heisst konkret eben 'ich geh nicht ins stöckli, sondern ich bleibe nationalrat', das heisst es bleibt 'etwas weniger als etwas mehr'. das heisst auch : strategie misslungen, back to square one. akzeptieren oder nicht akzeptieren kann man nur etwas, was man qua wahl erstmal gewonnen hat. capisci?!?

ach, wenn alles so einfach wär. ich wär ein prunz und meine lipschte froschkönigin, und die ganze welt würde regiert von allerlipschten eichhörnchen* (*lieblingstier oder lieblingswasauchimmer einsetzen. ::: wenn es keinen swift gegeben hätte, möchte ich grad einer sein : und swift mal alle zu swifter oder swiftest > siehe swift, jonathan).
gut nacht : von allen realexistierenden regierungsformen ist mir doch noch die realexistierende demokratie am liebsten, so far. utopia as an option excluded (or included? : i'm getting confused : so many options : oh well : what serves us well, right, or something to that avail) - understood. still going nowhere but strong.

[se:071026]

2007-11-07

STERNLIFADÄ






















































„Eveline Rufer

Wie die Sterne uns träumen

Wenn die Sternenschamanin Eveline Rufer trommelt und in die archaische Traumzeit unserer Vorfahren eintaucht, begegnet sie auch den Sternen. Sie sind unsere ältesten Ahnen. Wie die alten Schamanen, die auf Bewusstseinsreisen die Geschehnisse der geistigen Welten erforschten, erforscht sie die Sternenkräfte. Eveline Rufer hat die Erfahrung gemacht, dass die Sterne als Ahnen zur Mitbestimmung einladen und nicht als schicksalsbestimmende Götter am Sternenhimmel stehen, deren Willen wir unausweichlich unterworfen sind.

Bestellen Sie Ihr persönlich signiertes Exemplar. “

ich hab das buch ja nicht gelesen.

aber wenn schamaninnen & schamanen eingeladen werden, dann würd ich doch gern auch eine schamanentextbildperformance machen. mit lot, damit die bilder und metaphern nicht schräg hängen.

eine stärnlifadäsonnenglücksfabrikproduktion quasi.

[se:071107 / pix: se with a little help of : nordische bronzezeit, 14.jhh.v.chr., resp. zeitrechnung von abendländern]

2007-11-05

SCHÖPFUNG, WASCHMITTEL, WASCHBÄR, RACOON

(nzz : artikel zum berner was(ch)auchimmerlehrmittel. kreationistenwelle erreicht die schweiz! (alles paraphrasiert))

„pour en finir avec le jugement de dieu“ antonin artaud.

dass mit der moderaten papstgerechten wissenschaftanerkennung 1995 endlich die etwas der aufklärung angepasste evolutionstheorie doch auch in katholischen, verhütungsunfreundlichen regionen einzug gehalten hat, ist jetzt wieder schleichend nonkonform. (nicht, dass man auf den papst gewartet hätte : der ist ja oft um jahrhunderte verschoben in seinen ewiglichen irrungen und auf seinen unerfroschlichen wanderungen ermüdet (nichts gegen gott, den inexistenten, aber seine erfinder, patenthalter und andere franchiseverwalter sollten sich mal einige gedanken zum sogenannten wahrheitsgehalt machen. zum beispiel : wahrheit gibt’s wohl nicht, wahrheit ist so dies und das. etc.)). wie es heisst, neuerlich : die kontortionisten, die kreationisten, die heiligen des erleuchteten christlichen glaubens und aller anderen findungen und leuchtungen (pharos : wer weiss : irrlichter sind bessere wegweiser ins nirwana als all die leuchtbilderbücher : irgendwas : glow in the dark) haben sich gescheitgelesen am buch der bücher (what else is new). und vor lauter gerechtigkeit blüht wieder dummheit. man ist nicht erstaunt, leider. man hat es kommen sehen. gesät ist gesagt & vice versa. eigentlich (> adorno : begriff der eigentlichkeit) misstraut jeder dem verstand. dummsein ist einfacher, das ergibt sich, quasi in nochnichtausgeschiedenerverhaltensdaseinsheitdirectlyfromgodtome (glaubenskriege werden hier rigoros zu einer selektion führen : die hoffnung ist klein, dass grad die areligiösen und pazifisten gewinnen werden : aber wer weiss : der dalai lama hat doch auch schon etwas gesagt, auch dem heutmenschen (aber glauben darf man doch nicht : ichimmerirgendwoietzt : kein führer oder sowas : nichtsniemandnirgendsnie).)
also : was geäussert wird an ideen, ist gleichwertig. schön : ou mallon könnte, alternativ im anything goes, gesellschaftsfähig werden. nur dass wieder keiner weiss, was und wie und was das überhaupt heisst. und die kreationisten wissen ja, wie es zu und her gegangen ist, methusaleme, die sie sind : vom eisprung gottes, respektive von knetmasse zu hirnbrei, waren sie immer dabei : sie haben dem lieben gott in den kochtopf geschaut. frage ist : wenn sie jetzt nicht recht haben : muss man sie ihrer lehre zufolge (flashback) als ketzer zu kebabspiessen verarbeiten? oder über gemeinschaftsküchen an darwinisten verfüttern? ohje : die welt ist ein wunderliches abfallloch : und je schneller die menschheit verschwindet, desto ruhiger und direktgrausamer könnt es werden. eine schöne frage hat heut jemand gestellt : „also die basis, worauf unser system beruht, also die basis, wie heisst die schon wieder?“ schweigen ringsum. „ah ja, also die basis, der kapitalismus ist ja die basis unseres systems...“ : den rest hab ich leider vergessen, war aber alles schon auch sehr basisreflektiernd und die schlussfolgerung war ebenso kurzklarstringent, dass die basis implodierte (eine gelungene beweisführung!). all die schöpfungsberichte und daseinsbeschreibungen sind so tausendseitig dünndruckbeschrieben : geht es nicht bitz einfacher, bitte? einer schöpfung, die so wortreich zu unverständlichem führt, misstraue ich. unverständlich kann ich in einem satz sein. manchmal kann ich auch einen verständlichen satz machen. also : alléz hopp, n’est pas! kant lesen, unbedingt (basisarbeit). oder sonstwas, egal was : aber mach ein sätzchen draus, bitte, ein eigenes. oder mach irgendwas. ich weiss ja auch nicht. einfach so, dass es summt.

jetzt würd ich grad gern eine zeichnung vom lieben gott beim kreiiieren zeichnen, aber das geht nicht so recht. es kommen nur kinderzeichnungen heraus und nichts gescheites. vielleicht muss man sich mit dem barte des propheten abgeben, der farblich auch nicht so recht gelingen will. aber wenn man sich kein bild machen soll, was ja schon sehr schlau gedacht ist, vom gott, dann soll man sich vielleicht auch keine gedanken machen über ihn und ihn einfach vergessen. und mal schauen, was so da ist. vielleicht gibt’s neben sehr verehrter herr gott und darwin auch noch eine andere erklärquelle. vielleicht ist die frage nach dem ursprung auch bitz nonsense : wir sind ja da. wie wir da sind ist bitz wichtiger als warum. seltsamerweise gibt es in jeder gattung, besonders bei den menschen, exemplare, die von gattungseigenen exemplaren mit injurien wie „arschloch“ bezeichnet werden, immer bitz vice versa (furz generiert furz etc.), was nichts weniger heisst, als dass sie gott bitz abgepfurzt sein müssen, falls der liebe gott denn eines haben sollte, ein flatulaloch, aber da ich kein klares bild von ihm hab, da niemand sich getraut, sich eins zu machen, weiss ich ja wenig über seine verdauung, was aber sehr interessant in bezug von widerwärtigkeiten der schöpfung... : ich gebs auf : gott gewinnt immer. schade, dass es ihn nicht gibt : ich würd gern mal einen kelch mit ihm leeren.

ach : ich komm da mit dem ganzen zeus nicht ganz zurecht : es langweilt mich auch, weil ich das zeux nicht ganz verstehe, das mit glauben und so. ist alles bitz nichts.
es ist seltsam mit dem vertrauen. die glaubenden scheinen eins zu haben, so ganz grünzlich in gott, die anderen, die gottlosen, haben manchmal eins in die gottlosigkeit, auch sehr grünzelnd, als ob das eine verzickerung wär, als utopie (und von utopien gibt’s, zum glück(sen), auch viele). und dann halt das vertrauen in das was ichst, auch bitz trampelig auf der welt und da auf lipschte fixiert. trau schau wem :

wenns denn nichtsnutzig wird ohne nutzig, dann ists mir wohl. farts ye well, meine kötzer und kötzinnen.

und wenn denn schon ohne nichts, dann lieber lorenheit als ver. aber ich bin mit nichts, ohne loren und ver.


ps: die zeichnung vom lieben gott, der lieben göttin, dem lieben abyss etc. werd ich mit luscht noch nachliefern : in allen farben!

[se:071104]

> verweise darf man da ja nur grad auf alle geben : ich, du er, sie es, wir, ihr, sie und alle hier nicht genannten auch : euchze allze (um den kleinunterscheidungen zu entgehen).1)


1) wenn nämlich einer sagt, was vielleicht passieren könnte, dass die welt mit dem ich, du er, sie, es, wir, ihr, sie erklärt und verhandschuht ist, dann ist er ganz weit weg von dem, was ein jean paul, ein nitzsche, ein jean sebastien mercier, ein johan wetzel, ein stendhal und überhaupt meine lipschten, wie zum beispiel : (ach was, jetzt grad alle buchstaben als initialzünder zu lieben angeben : alphabet : was man denken kann, so in wortfeuerwerken : regenbogen : wunderwelten : liebträumen ist doch ein unverblahblahtes selbstereignis).

2007-11-02

NOW, TODAY

frank was obviousely bored : and his voice could have been better than (bore) : but i, i, my ego i : i would'nt mind to sit there : with don mabie, frank zappa, samuel beckett (well, if i think of it : only if we agree (we might not), and if i do, which i might not: ? : ), and my voice could have added some. (blablabla : it helps, belive me!)

zur darstellung, so blogwise, hab ich wieder mal keinen einfluss. ich hätt das gerne bitz arrangiert. aber das geht hier nicht : da wünsch ich mir grad das klassische schweizerplakat zurück : bitz text und bild : aber das ist schon bitz historisch, und eigentlich will ich das auch nicht mehr. also: was denn jetzt? nicht und doch : luschtige schweiz : tschüss : alles bitz ja. und dann ja. neugier?

ja, was die gruppe liefert : JUMP! so grauslich, dass man grad nicht mehr weiss, wie entsorgen. wär aber ein schöner text, ohne brusthaare und anderem dement.
frank zappelt an der gitarr : seine stimme wär viel schöner : THERE IS NOTHING WORSE THAN A SUICIDAL JUMP. das möcht ich doch nochmals hören : GANZ UNTEN. das ist sprache jenseits. da, wo nichts mehr ist : blackout oder klarsicht : wer weiss.

ja : und noch schöner ist :
vielleicht einer der (visuell) und (auch musikalisch) nicht so gelungenen auftritte phon phrank phrappa : schade, aber bemerkenswert : dank:dank: trotzdem nicht grad das utopiewunderfeuerwerk : halt so :





und wenn schon dann epiphanien aufblitzen sollen : dann in der bügelfalte von chuck berry, wenn er hohoho :