2008-11-26

PERIPLUS

sein im periplus, immer dabei und leicht daneben : so ist das. alles in sichtweite, das auge des hurricanes knapp am arsch vorbei : aber das geschehen der welt liegt ausserhalb der gefahrenzone : ‚ich nicht, er auch, aber ich hab’s gesehen’. ich möcht aber dadorthin, in die aussersichtweite, wenn schon. (da bin ich wohl schon, wie die meisten : ‚wohin das auge reicht’ und ‚die augen auf in unseres herrgotts garten’ sind auch buchtitel, die mir ins altpapier wandern : ab ins neubeschriebenwerdende und dahin zurück : recycling ist mehr als ein modewort : auf dem kompost wucherts, das ist das einzige fest, an dem ich teilnehmen möchte : da, im dekompost und tintenpfuhl ist das archäopermanentfutur. hut ab & hut auf : ein ewiges grüssen & nicken, ein toben & brüllen : zwischen ‚öffentliche vorträge gehalten in der schweiz’ (ab 1870 : von ‚die sahara’ über ‚die grundzüge der assyrischen kunst’ zu ‚aus der geschichte der schöpfung’ und ‚das stereoskop und das stereotypische sehen’) und rimbeaud ‚le bateau ivre’ und thomas pynchons ‚gravity’s rainbow’ ist viel grüssens- und verwunderungswertes : da plündern die freibeuter die schatztruhen und es ist ‚la fête permanente’, ganz wie sich das robert filliou gewünscht hat, nur kann er nicht mehr dabeisein, weil verstorben, und er wollte ja auch nur dabeisein, was er wohl vielleicht auch war, wie wir alle. aber bitz sorgheben zu dem fest, ganz im periplus und transatlanikschwimmen, muss man schon, will man nicht grad absacken wie ein stein mit nur kompost vor augen. etwas gscheites zu schiffen und den weit über jules verne hinausreichenden denkwunschfantasierfahrten müsste hier noch stehen : das ist aber alles ‚ship in progress’. man kann ja auch nur mal den rucksack packen. oder lesen und denken und den katzen die kehle schnurrkraulen. und dann sätze schreiben wie jean paul oder andere oder allen herbstblättern einen buchstaben draufschreiben : vielleicht gibt das eine geschichte, die weit fliegt, in den kompost. alles komponiert. alles erfunden im gewimmel : alles. alle erfinder, alle archivare, alle freischwimmer sollen sich am komposthaufenatlantikfest treffen und dem leben und dem tod und dem doktor allwissend ein schnippchen schlagen. was jetzt. bums up or up your bum? your choice - but some i wouldn't mind to see never ever again or in hell (if they belive in hell, bad luck!). not that i would like to see myself or any of the critters there : but if so : hell! you better run! i'm the one who gives god and du vell the creeps! OUT! you suck! your not even here, as well as i'm NOT! (nuffing i sighed, waking up and down - there ain't nuffing like me mösölf or anything comparable or what or dream on lill snorer...rrrr snore on...











ad: periplus navigare : in küstensichtweite schiffen : grosse erleuchtung für den gymnasiastenkneissel : nicht transatlantikfreischwimmen, sondern immer noch das ufer im auge behalten : und wo sind da die utopien – die sind ausser sichtweite, die sind im wunschseitenbereich, mit terra nova, weissen landkarten und wenig periplus : aber da möchte ich hin, ins land der teddybären etc. ‚ein schiff wird kommen’ : ja woher denn?! : wohin





irgendwo fehlt eine schluss ')' : weiss aber nicht wo : add to your pleasure : as always. und auch sonst : kommentieren, gäll, peri- und generellplus. > rätzelecke : auch ein zusammenkunftsort der abseitigwissenden :" hauptstadt von hier?"


[se:081126]

> die wurscht > LIFE

2008-10-21

SO, HALT

so auch nicht - auch da, nur so:






















oder auch so nicht:























[se:081020]

AGNOSTIKER MIT SICH, ohne gewähr

vielleicht, etwas skeptisch, na ja:






















[se: 081020]

GNOSTIKER UNTER SICH

kein bild erhältlich. oder doch:






















[se: 081020]

2008-10-20

RÄTSEL MINUS LÖSUNG GLEICH INTELLIGENT DESIGN?

etwas schwierig nachzuvollziehen sind viele debatten zum thema kreationismus : aber schöpfungsmythen sind interpretationsfreiwild : jedem sein weltbild. sprechend sind die vertreter der verschiedenen richtungen ja meistens vollmundig : missionsbeseelt und selbstüberzeugt von gnaden woherauchimmer. dass ‚wahrheit’ damit im gleichschritt gehen soll, spricht gegen den begriff der wahrheit und ist zeugnis von dickköpfigkeit : wer denn hat die wahrheit mit löffeln gefressen und ist so übervoll & magenprall, dass die zunge überläuft? grüss kotz : im sammelsurium des abgangs.



















bild: barack obama und john mccain.

[se:081020]

> hirschfaktor > religion > wes brot ich ess, des lied ich sing (wer ist wes?) > hirn > schöpfung

2008-10-06

TIME MASCHINE, REVERTEBRATED

still breathless, still baffled? still?




























there might be a few things to add : first : the picture is not very detailled. : there are 'things' in the background, not visible - there are or were 'things' in the fore, which appeared in the meantime (not in the picture but in life) and more which didn't show up yet at all, lingering there. to be seen soon here there and anywhere! life is no mystery - its life, the big blah

(ie: selffullfillingselfemployingselfannoyingselffuckingitselfupingselfdestroyingselfmystifiyingselfboringselfwhateveringselfsefingselfspamwithspamspaming : well selfing, isn't it, in all imagible and not imagible ways shapes and colours might show and shelve up and down (horizontally and vertically and in all four dimensions) - i guess shakespeare could or could not have said it better - but selfshakespearing and selfgoetheing is easy - selflichtenbergiing or selfjeanpauliing is harder, not to mention selfsterniing : but big but : self...ii... lost my trail - am all alone lost in the middle of wonders : and there are more to come : selfproducingselfridiculingselfabandoning there is no end to self...iii... : )
THE END

ps.: there might be everything to be added or most preferably NOTHING - but there might be, at the end of it, after all being explained or added, the BIG BUTT. why not, i can live with it. in the meantime i'm butting along, right, and hopefully enjoy a nightmarefree sleep (just kidding, nighty night my lovelies and hello to all the ogres).

[se:91/081005]

2008-09-23

PARA : PARAKEETS & PARROTS, HIRNIS & BIRNIS (A SWINGLISH DEXPLANATION IN G·R·EEK : IN FIVE WORDS OR LESS:)

: LESS IS MORE IS NUFFIN IS ALL N’ NUFFIN SAID THE MUFFIN MAN : FREED OF BURIDANS BURDEN : S.L. (SMS : SAVE MY SOUL) IIHAAYEAHOO THAT’S WHAT I AM : FOXTROTTING ALON·G·E (PACE & AMBLE, STAGGERIN N’ STUMBLIN, LÜFT N’ ROUGHZ) : PASS/E/G/Ä/NGER : NOT FREE FROM GIDDINESS BUT FULL OF WHATSOEVER : FANCY : HEAR, I AM, THEREFOR I OM (NO ACQUAINTANCE IMPLIED) – PARA PATH. (WHAT A SUPERFLUOUS DE·CONTORTION IN THE MUDDLE ÖF FENCES : NÖ WAY OUT O’RA·N·GE! NÖ DÖT! N’ÖPFEL N’QUITT! (SHÜTTL UP! FLY FANCY FLY!) : SCHNAPPS!

ganz ganz schwierig zu unterscheiden sind parapapageien von parrapapageien, ganz wie hirnis von birnis kaum zu unterscheiden sind (wie sittich iss (part-time-) nun wahr, ode r hallt z nun im dönkeln, ganz or gatz möchts – verwirrklicht!). wes nun, abkant und dekartg’falln, ist krötiv, wer reprodativ. vergleiche hinken gerade dann, wenn sie wiesogegen vergleiche auf den markt getragen werden wie äpfel und birnen, und doch sich nie zum sammeln zu gefallen sind, oder alles so ähnlich. ist alles mus und totentanz : verblichen mit darf es noch etwas sein. ich möchte ganz dies und das, und das, wenns noch ein bisschen mehr sein darf, das jenseits grad dazu, bitte. war das jetzt endlich klar genug? oder muss ich noch eine und endlichkeit ja gern : nein, danke, das reicht :

(so flatulazeichmichdahin, auf flugdevices, gerädert, als ob hermes seine flüchgzelchen in schnurstrakse rözzelchen verwundert hätt : RoZZ el Son!)

conumdrum? no. nur selbstkritik, auch das ein rätsel.

[se:080922]

plus kommentar zu kommentar von anonym: "anonym hat gesagt: ja, klar genug, danke auch."
so soll es sein: von anozunym: da ergeben sich doch einige et was: von dies zu das verständigt sich. danke auch & auch (um der replik und repetition einen mehrwert zu geben : eben auch, als freie mehr§wertabschöpfung, hier ein starkes '&' im 'auch'. "ein fröhliches 'auchzen und &' hallte durch die berge, und alle rinder schauten ganz verundet ins tal, dahin, wohlwissend. (unterstellung, fahrlässige, nicht verifizierbar.) lassen wir sie dort, wo sie die klarheit tränken. exit chaschperli, enters (add to your pleasure) or, in lack of any other volonteers, ego. curtain closed, thespians lost.
it's not really sad, it just happened. but it's sad, if i think of it, ain't it.
ps: if i think of it : it is sad, in general. but sometimes when i don't think about it, it is different but still sad in a different way. how many words do we have to explain how we feel, who we think etc we are? not too many i guess. "i feel happy being myself right now" or " i feel happy being myself in general" or : all the subtleties : why having 2000 words for 'snow' or other things (very helpfull in certain circumstances, of course) if you can't explain your state of mind?
((well, that was superfluent in a boring way, but who ever accepted boredom in an appropriate way (whatever that would be etc.)))

> kurz und bündig > soliloquy > na, ja: ich und die weissauchnichtweltoderso > ezra pound > jimi hendrix > no joyce > grüss dich paratext

2008-09-13

IDIOT

l'idiot de la famille.
idiot.
((more to follow. due to uncertainty re: the definition of the term 'idiot' : and what it might denounce in some cultural or whatever contexts : nothing is of any influence on what i'm not going to explain here. (not that i'm explaining cows or any monkeys here. not even that i'm explaining nothing.))
all i can say at the moment, after a few years of experience on this planet, is : an idiot knows an idiot (if he meets one). that's quite enough of an explanation for anything, everything or something, ain't it. but there is never never ever ever enough enough. so let's keep enoughing! enough is not enough! we want more of enough! enough is not enough never ending etc.! if i had enough of nothing and enough of more than enough, that's now. and say hello to yawning, nighty night enough. (there might be a missinterpretation, a missunderstanding, a missthinking : 'enough' should probably be replaced with 'nothing' and 'nothing' should be replaced with 'me' and 'me' should be replaced with 'enough' - whatever : nuffing can be replaced by nuffing - so let's keep it going: the 'no frigging clue' is my morning star : shining bright so bright, yelling 'nuffing, nuffing' all over me. / wrong so wrong : the morning star is telling me : love love love. (that's how naive stars can be!)
(what i was going to say re: 'love' i cancelled due to : lack of knowledge. (bull! i know better))
what all ends up to is : 'i love you'. period. (and there is no 'ain't i' to it.)
ps: 'verständlich' im sinne von ganz nah ist sehr selten - liebenah noch mehr. und wie sehr sind alle morgensterndichtungen, tausendundeinenachterzählungen so dicht an dem, was ich mir wünsche : die kultur des : und da verschlägt es mir halt die sprache, weil mir die kulturelle, was auch immer, so las (als) idiot, umsetzung fehlt, überall.
ps: hier müsste endlich die positionierung des idioten als idiot kommen : der art brut künstler etc. . aber um das zu erklären, dazu bin ich grad zu müde und zu anderweltig und nicht kampffreudig genug (als ob es irgendeinen sinn machen würde, 'dies' gegen 'das' auszuspielen, wenn es nicht um existentien gehen würde : darum geht es aber immer, ja : und da geht es um das inividuelle verständnis der welt, das heisst, wie leb ich mit meinen katzen in der wohnung : warum denn nur müssen die idioten den doktoren allwissenden noch erklären, warum sie idioten sind?
und da bin ich genau da, ein schönes wort, dieser bezug auf irgendwo, nur mir grad erklärlich, wo ich doch am liebsten mit meiner liebsten und meinen allerliebsten katzen im weg ins all verschwinde. es gibt nichts wunderliches als dieses permanente nichtwissen : die diskrepanz ist : ich weiss sehr wohl, was mir gut tut,
(((mein grösster wunsch :


ps:
art is :
life is:
i am:
vice versa:

(bottom up! for those who are up for a kid(ding).)

and : a respectful 'fart ye up ye all!' to were you might belong or not - uuuhhhuuu (scary, ain't it, if you think of it).

[se: all the time]

> bitz enigmatisch > die welt als ein abfallprodukt der schöpfung gottes gesehen > gott als gähnprodukt > der mensch als erfinder gottes als paranoiker > der mensch als zirkelschluss einer ungestellten umfrage > wer will überhaupt

2008-09-06

EI ENTE RESULTAT :

was immer man erwartet : so ei es, ex ovo, sic saltas : salve saltanti : "reservierte gleitschirme bitte oben bei der kasse abholen".
( immanenz . evidenz . turbulenz . )

































[se:080905]

(bild 1: courtesy l.h.; bild 2: courtesy p.s.)

2008-07-08

ALTLASTEN 1 & 2 & ∞

GOTT (HALT SO, WAS DIE LEUTE VON IHM SAGEN)

referentiell, sehr. so sehr, dass keine weitere referenz mehr möglich ist. auch nicht nötig. selbstreferentiell ist so selbst, dass es selbstklebend ist. (und selbst darauf bin ich nur gekommen, weil ich statt 'l' oft 'k' tippe : selbst im vet(r)ippen ist das leben, das kleben und die selbstreferentielle eigenverursachung am werkeln.)

am allerbesten und -liebsten und -unliebsten -undmichenthaltend sag ich zu diesem thema, mindestens hier, weil mir die gazelle gallig hochkommt, gar nichts. das ist etwas schwierig, weil das sprechen und die grammatik hat ER, der grossgeschriebeneamanfangwardaswort wohl auch erfunden. und die gnostiker, agnostiker, häretiker, blasphemisten, satanisten und obendrein mich und alle meine freunde auch hat er auch gebastelt. wer weiss. das soll mich und alle anderen nicht beirren auf unseren turbulenten kreuzfahrten in allen allen und pluriversen. (universum : so ein non- oder eben plurisense!)

am ahnfang wusste ich gar nix. und später wenig mehr. aber IHN hab ich nie erkannt, seis drum, kein schade. aber wenns gott gut geht im frankenland : gut so. ich werd kein kumpel von ihm. lassen wir das, it's pretty futile.

die wissenden aller konveniez sollen sich doch bitte, bitte in ihre nirvanas, paradiese oder was immer erfüllungsorte begeben : und dort ihre himmelsstaaten dirigieren : und ich, ich werd dort nie um asyl nachfragen. aber ebenso bitte, bitte : lasst mal den planeten erde frei sein von dogmen. und keine scheffs, gäll! die brauchts glaubis nöd.

und wenn das alles nicht sein möchte : lass doch den sputnik, den furz im all, das michmeinfürzlein, das minutiöse ichlein ich ganz bittebitte IN RUHE! keine gottesjackhammers, keine BELÄSTIGUNGEN JEDER ART, einfach und leise, ganz ohne gezeter und analyse oder erklärung : geht doch euren weges. i go mine and you go yours. ja?

also einfach : ciao, take care, have a good time - no answer : don't call us - we call you (never).


[se:das erste datum verschollen/070712]

> ich glaube auch > NO! > sprechblase > stagger > global village idiot I > sockel > vergessen

GOTT (IST TOT)

so schön ist dieser eventualabsolutflick, dass sich sogar dem papst die haare in erregung sträuben. die absenz des entschuldigungsunterschreibers hat sich aber noch nicht so ganz ins bewusstsein gewisser leute versunken: warlords aller konvenienz berufen sich noch immer auf gott, mein herr, um existentien zu unterdrücken und auszurotten. das bei gott-, bei fuss-syndrom ist tatsächlich der generalflick am lädierten hirn. dort wo sich die zitronen mit der schlafenden aufklärung paaren, gebärt eine wundersame demokratie einen weiteren theokraten von bibels- (babels?-) gnaden. „guess you missed the bible reading“ (george w.bush von gottes (siehe lemma) gnaden). das wunderliche ist, dass gegen direkte drähte zu gott noch kein UNO-beschluss gefasst wurde. es gibt keine schlimmeren massenvernichtungswaffen als religionen und ähnliches getöse.

[se:020421/080708]

> beavis & butthead > “gimme a break“ > burp > götterdämmerung > nietzsche > trost bei (: add to your pleasure)

2008-06-09

HÜHNER EPIFANIE II

mein vater, der mit mir manchmal ernsthafte worte gesprochen hat, wenn ich es rückblickend betrachte, der aber sonst mein vater und schon sehr sich selbst war, halt bitz monoman und nicht auf die fortpflanzung und familienleben so ganz konzentriert und vorbereitet (und ich tu ihm ja sicher unrecht, aber er kann sich nicht mehr wehren) – egal : als groucho-marx-impersonator hat er mich immer sehr beeindruckt und er hat mich zum vaterseidank auch immer in alle marx-brothers-filme mitgenommen : frühe epiphanien, die nachhaltig (scheisswort das, ‚nachhaltig’ : ist alles kompost, nachher, mit ein bisschen glück, sonst ist es halt glow-in-the-dark für langelangezeit) bei mir fortwirken : also mein vater hat mir mal, als ich so in etwa sieben jahre alt war und allgemein als zeichnerisches wunderkind galt (was er halt glaubs weder wunderlich noch speziell fand, so als talent), gesagt, ganz im weisheitenvermitteln, von generation zu generation, also oral history von seinem chinesischen ur zu mir, respektive erzählt : es gab mal in china einen zeichner und einen kaiser. und der zeichner (wohl auch zeichnerisch begabt oder so, wenn er es schon bis zur audienz beim etc. geschafft hat) hat dem kaiser eine schöne zeichnung von einem huhn gezeigt. die hat sich der kaiser mal angeschaut und gesagt, dass er noch bitz arbeiten müsst, bis das huhn ein huhn wäre. also hat der zeichner sich bitz ernsthaft ans huhn gemacht und gezeichnet. und hat dreissig jahre lang hühner gezeichnet, bis er kapiert hat, wie ein huhn zu zeichnen ist. und dann war alles gut. seither zeichne ich katzen, bis mir die katze katze ist. falls dann eine zeichnung einer katze je eine katze sein kann.
das war wohl ein zen-spruch aus irgendeinem reclam-bändchen : aber so hat sich mein leben verändert. mein vater ist tot und ich bin keine katze. die katzen gleichen partout keinen hühnern. meine zeichnungen von katzen gleichen auch keinen katzen. mein vater gleicht sich auch nicht sehr, heute – mindestens nicht so sehr, wie er als groucho marx war, aber auch der ist ein bitz durchsichtiger geworden, in den kopien seiner filme.
und ich möchte, wenn ich dann gestorben bin, katzenfutter werden. (best before – see lid.)

[se:080609]

> geisteszustände > icons > verwechslung > kinder und namen > kinder überhaupt > und überhaupt > best before > geist und gemüse

ps: ein weiteres 'ewig ungleich ist was gleich erscheint' : (und halt auch gelächtergejammer zu blogbigbrethern (bbb)) : 'geist und gemüse' ist dem bbb nicht verständlich : weil er offenbar umlaute nicht versteht, lässt er sie einfach aus : so wird im link zu 'geist und gemüse', ganz backgroundlich, aus dem 'gemüse' eine 'gemse' : wie sehen dann kochrezepte aus : aus 'man nehme ein gemüse' wird 'man nehme eine gemse' - ja, woher? (kinderfragen an blogspot : warum? darum???) ich geh jetzt dahin und zeichne katzenfutter.

ICONS

diese schönen bilder, also diese reduziertbildli, die halt oft ein bisschen weniger schön sind als die felsritzungen von damals, als man noch nicht geschrieben hat, dafür noch zeichnen konnte, der eine oder die andere, die kommunikation suggerieren, sind auch in diversen sprachstämmen mit ihren dialekten und subdialekten zuhause. die bildsprache, das denken in bildern ist ebenso wie die verbale sprache babylonisch. und nicht überall denkt man in bildern so wie anderswo : schau an, auch bilddenken ist divers. (soviel auch zum ‚iconic turn’ : es ist immer schön, wenn die wissenschaft herausfindet, was fachleute schon längst wissen. es ist aber auch schön, wenn die wissenschaft etwas erklärt, was uns erschreckt : dann können wir ruhiger schlafen. nur die albe, die kommen so ungehobelt daher : in bildern, in wörtern : aber immer so perfid, dass man schweissgebadet aufwacht.)

was ich sagen wollte : ich wünsch mir einen pixionnaire, der fremdbilder in eigenbilder übersetzt, so annähernd wenigstens.





















ein dreirad, das vorne hinten kopf r(a)ede(r)t.























[se:080609]

> ideenleiter > i did > übersetzen > sternlifadä > deviation (kindernamen) > intended - realized

2008-06-04

URBI et ORBI

AUS STADT UND LAND
wenn dann mein kater buster zum hundersten mal mich an einem tag mit seinem ‚miau miau, miau’ begrüsst, sag ich dann „grüezzi, im momänt isch niemer dihei. wänn du mir“ etc. : ja, so sind die urbanen drauf. und der kater buster sitzt dann wieder für einige minuten auf die laptophülle, bis ihm wieder ein miau einfällt. wer weiss, vielleicht ist er auch superliterarisch drauf und möchte mir seine autobiographie diktieren, nur ich, wieder mal, versteh miau.


























[se:080604]

> kater murr

2008-05-27

SMARTASS REMARK, KALENDERSPRUCH


irgendwer hat gesagt, und aufgeschrieben wurds halt auch + verbreitet : „man soll sich (in einer diskussion etc.) nie auf die ebene eines idioten herablassen, weil da ist er experte – und du hast keine chance“. ist das nun eine aussage eines smartass oder ist das eine ‚lebensweisheit’ : welche hierarchien sind hier am sprechen? wenns denn soweit kommen sollte, dass ich mich ins disputieren über ja und nein, wahr und unwahr verlieren sollte : da wirds zum selbstgespräch (superdumm und supergscheit kann ich selber sein : dazu brauch ich keine regeln : schon gar nicht solche, die meinen, gscheit zu sein, ab kalenderblatt : ‚talking with an idiot? look at yourself pal! ' (und, a total aside (in this nay.burr.hood though) : bo diddley : „before you kill me, take a look at yourself“)). also, bei bedarf führ ich selbstgespräche, da weiss ich wenigstens halbwex, woran ich nicht bin.



[se:080527]

pix : courtesy : lienhardt-gysler, oerlikon, zürichstrasse (die platte bleibt für nachbestellungen aufbewahrt).

> stupidity, a rare (?)

2008-04-25

1968

john gets busted

a short comment.
a very short comment which is not covering all of it but covers some of it, as much as everything else which is murmuring, babbling about what happened in the times past.

2008.

1968.

it was nice to meet john wilcock, columnist of the "village voice" for ten years, founder and publisher of "other scenes" and much more.

john wilcock :
the reporter at large :





















[se: 21042008]

2008-04-24

LEBEN / LIFE

prof.dr.dr.hc grzimek sagte mir einmal: „life can be as hard as an elephant stampede“ (1961).
ich habe mich etwas gewundert. dann dachte ich: vielleicht weiss er es auch nicht besser. auf jeden fall war ich so schlau wie zuvor. nachher hat mich nächtelang gequält, dass ich nicht mehr wusste, was ich ihn gefragt hatte.

[se:990803]

> life, an inside joke

2008-04-07

AFTER A (RELATIVELY) LONG ABSENCE

there is little to say about a lot.
shhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh.!

[se:080407]

2008-02-29

I DID, OR DID NOT, SAY EXACTLY WHAT I SAID





















[se:080228]

> truth, a volatile fly (zip it up) > bitz striit > wittgenstein, i assume > a word

2008-02-25

KIDS : WHY TO HAVE KIDS AND WHY PROBALY NOT. THE BLUES FOREVER (CAN'T ESCAPE THE "FUCKED UP - I AM, RIGHT (RIGHTHY RIGHT, RIGHT RIGHT, MY LUUVELEY"))

from wake to burble : (futile all my failures : gurgels all) :
aber dazu mag ich wenig sagen, weil ja, es gibt ja scheints kinder, und die sind zum glück (das glück, das unerwartete, immer ersehnte) immer aufmüpfig : manchmal dumpf, manchmal blitzhell – and who i am to judge (auch ein klassiker).
soll ich jetzt auch eins haben (ein kind, an offspring – viel schöner auf englisch : ein wegspringer (der abkömmling) : wohin das abkommt und wegsprengt: who knows : drum, oder grad deshalb (so als pfupf in den hosenboden, der grad andersweitig auch schon mit überlebensfragen beschäftigt ist). uuii : was soll ich jetzt noch sagen.
ausser : alles mögliche (ist möglich). so there.

[se:080205]

> robert johnson > jimi (grad alles) > white stripes, a bit (a bit too artsy, ain't we, a tirfle bit, hmmm, ahmm) > the cramps : what ever > captain beefheart : trout mask replica > iggy poop or pop : i'm livining on cat poop, he certainly doesn't : but some do > hühner epifanie

[white stripes + covers + jimi hendrix (i can hear, can't you) on you tube :]




2008-02-21

HÜHNER EPIFANIE I

fünf hühner, auf einer wiese ruhig futter pickend, rennen unvermittelt in einer kolonne los, auf eine landstrasse zu: weiss braun, braun, schwarz, braun (auf winterlich weissbehauchtem grün).
(: es ereignete sich im tessin, ich nahm es wahr, in der eisenbahn sitzend, vorbeifahrend: dort, fern, geschah etwas – und nah, in mir, gleichzeitig.)
spontanprädiskursives:
warum rennen die hühner plötzlich los?
warum in dieser (farb-)reihenfolge?
sprechen sie italiänisch?
soll ich jetzt den hühnern mitteilen, dass sie mir das ‚unbeantwortbare’ vorgerannt haben – in einem schlag?: damit sie was zum lachen haben, abends spät, und wohlig amüsiert einschlafen.
(und dass das das einzig berauschende erlebnis meiner zugfahrt war, brauch ich ihnen ja nicht auch noch zu sagen.)

se:040202]

> buji buster > geisteszustände