2007-11-26

WELT

zur welt würd ich immer wieder gerne einen kommentar abgeben, aber es gelingt mir nicht. die welt ist oft dort, oder da, wo ich nicht bin und dann wieder halt anders. die welt und ich verpassen uns oft. und so kennen wir uns nicht so wahnsinnig gut. manchmal tät ich gerne die welt bitz kennenlernen. manchmal, wenn ich von ihr höre, bin ich auch froh, dass sie nicht meine freundin ist. sie ist schon etwas seltsam, wohl auch grausam. es geschehen doch viele hungertote auf ihr, und menschen, die ich auch nicht so fest kenne, bringen sich um. auch gegenseitig. das ist mir nicht genehm. das möchte ich abschaffen. aber wenn ich die welt abschaffe, gibt’s mich ja auch nicht mehr, glaubs. also bin ich mal da, bis der hungertod kommt oder ein feind. feinde gibt es ja viele, wie in der tierwelt und der natur überhaupt. dann auch die intellektuellen. die haben ein hirni, das denkt, und das denken ist doch nicht natur, aber sie sagen dann schonschon : das hirni und denken ist auch natur. also ich weiss nicht, das ist doch nicht normal. also welt, ich wär schon froh, wenn du mir das erklären könntest, aber keinen intellektuellscheiss bitte. einfach so. ich bin ja schon willig, drauszukommen. aber so ohne erklärung weiss ich halt auch nicht so.




















[se:071024/071126 : pix:se]

to enlarge pix (and to make the small info readable : click pix (no more info from no... add to your pleasure)).


ps. : uli murer, ständeratskandidat der svp zürich, sagt nach verlorener wahl : "ich akzeptire das resultat". je nun, was könnte er sonst tun? das wahlresultat anfechten? die revolution ausrufen inklusive strassenschlacht? oder was denn? herr murer, bitte, nach verlorener wahl akzeptiert man nicht, man nimmt zur kenntnis, dass man verloren hat, und verduftet, ebenso, wie die gewinnenden kapieren, dass sie gewonnen haben, und sonst gar nichts. die 'akzeptanz' setzt eine grosszügigkeit einer diktatorischen hierarchie voraus (die grosszügigkeit des machthabenden, der eine abstimmung überhaupt zulässt, der aber auch die resultate diktatorisch aufheben könnte), die es in der demokratie nicht gibt. also : der verlierer wird respektiert und kann seine politik auf demokratischer ebene weiterführen. das heisst konkret eben 'ich geh nicht ins stöckli, sondern ich bleibe nationalrat', das heisst es bleibt 'etwas weniger als etwas mehr'. das heisst auch : strategie misslungen, back to square one. akzeptieren oder nicht akzeptieren kann man nur etwas, was man qua wahl erstmal gewonnen hat. capisci?!?

ach, wenn alles so einfach wär. ich wär ein prunz und meine lipschte froschkönigin, und die ganze welt würde regiert von allerlipschten eichhörnchen* (*lieblingstier oder lieblingswasauchimmer einsetzen. ::: wenn es keinen swift gegeben hätte, möchte ich grad einer sein : und swift mal alle zu swifter oder swiftest > siehe swift, jonathan).
gut nacht : von allen realexistierenden regierungsformen ist mir doch noch die realexistierende demokratie am liebsten, so far. utopia as an option excluded (or included? : i'm getting confused : so many options : oh well : what serves us well, right, or something to that avail) - understood. still going nowhere but strong.

[se:071026]

2007-11-07

STERNLIFADÄ






















































„Eveline Rufer

Wie die Sterne uns träumen

Wenn die Sternenschamanin Eveline Rufer trommelt und in die archaische Traumzeit unserer Vorfahren eintaucht, begegnet sie auch den Sternen. Sie sind unsere ältesten Ahnen. Wie die alten Schamanen, die auf Bewusstseinsreisen die Geschehnisse der geistigen Welten erforschten, erforscht sie die Sternenkräfte. Eveline Rufer hat die Erfahrung gemacht, dass die Sterne als Ahnen zur Mitbestimmung einladen und nicht als schicksalsbestimmende Götter am Sternenhimmel stehen, deren Willen wir unausweichlich unterworfen sind.

Bestellen Sie Ihr persönlich signiertes Exemplar. “

ich hab das buch ja nicht gelesen.

aber wenn schamaninnen & schamanen eingeladen werden, dann würd ich doch gern auch eine schamanentextbildperformance machen. mit lot, damit die bilder und metaphern nicht schräg hängen.

eine stärnlifadäsonnenglücksfabrikproduktion quasi.

[se:071107 / pix: se with a little help of : nordische bronzezeit, 14.jhh.v.chr., resp. zeitrechnung von abendländern]

2007-11-05

SCHÖPFUNG, WASCHMITTEL, WASCHBÄR, RACOON

(nzz : artikel zum berner was(ch)auchimmerlehrmittel. kreationistenwelle erreicht die schweiz! (alles paraphrasiert))

„pour en finir avec le jugement de dieu“ antonin artaud.

dass mit der moderaten papstgerechten wissenschaftanerkennung 1995 endlich die etwas der aufklärung angepasste evolutionstheorie doch auch in katholischen, verhütungsunfreundlichen regionen einzug gehalten hat, ist jetzt wieder schleichend nonkonform. (nicht, dass man auf den papst gewartet hätte : der ist ja oft um jahrhunderte verschoben in seinen ewiglichen irrungen und auf seinen unerfroschlichen wanderungen ermüdet (nichts gegen gott, den inexistenten, aber seine erfinder, patenthalter und andere franchiseverwalter sollten sich mal einige gedanken zum sogenannten wahrheitsgehalt machen. zum beispiel : wahrheit gibt’s wohl nicht, wahrheit ist so dies und das. etc.)). wie es heisst, neuerlich : die kontortionisten, die kreationisten, die heiligen des erleuchteten christlichen glaubens und aller anderen findungen und leuchtungen (pharos : wer weiss : irrlichter sind bessere wegweiser ins nirwana als all die leuchtbilderbücher : irgendwas : glow in the dark) haben sich gescheitgelesen am buch der bücher (what else is new). und vor lauter gerechtigkeit blüht wieder dummheit. man ist nicht erstaunt, leider. man hat es kommen sehen. gesät ist gesagt & vice versa. eigentlich (> adorno : begriff der eigentlichkeit) misstraut jeder dem verstand. dummsein ist einfacher, das ergibt sich, quasi in nochnichtausgeschiedenerverhaltensdaseinsheitdirectlyfromgodtome (glaubenskriege werden hier rigoros zu einer selektion führen : die hoffnung ist klein, dass grad die areligiösen und pazifisten gewinnen werden : aber wer weiss : der dalai lama hat doch auch schon etwas gesagt, auch dem heutmenschen (aber glauben darf man doch nicht : ichimmerirgendwoietzt : kein führer oder sowas : nichtsniemandnirgendsnie).)
also : was geäussert wird an ideen, ist gleichwertig. schön : ou mallon könnte, alternativ im anything goes, gesellschaftsfähig werden. nur dass wieder keiner weiss, was und wie und was das überhaupt heisst. und die kreationisten wissen ja, wie es zu und her gegangen ist, methusaleme, die sie sind : vom eisprung gottes, respektive von knetmasse zu hirnbrei, waren sie immer dabei : sie haben dem lieben gott in den kochtopf geschaut. frage ist : wenn sie jetzt nicht recht haben : muss man sie ihrer lehre zufolge (flashback) als ketzer zu kebabspiessen verarbeiten? oder über gemeinschaftsküchen an darwinisten verfüttern? ohje : die welt ist ein wunderliches abfallloch : und je schneller die menschheit verschwindet, desto ruhiger und direktgrausamer könnt es werden. eine schöne frage hat heut jemand gestellt : „also die basis, worauf unser system beruht, also die basis, wie heisst die schon wieder?“ schweigen ringsum. „ah ja, also die basis, der kapitalismus ist ja die basis unseres systems...“ : den rest hab ich leider vergessen, war aber alles schon auch sehr basisreflektiernd und die schlussfolgerung war ebenso kurzklarstringent, dass die basis implodierte (eine gelungene beweisführung!). all die schöpfungsberichte und daseinsbeschreibungen sind so tausendseitig dünndruckbeschrieben : geht es nicht bitz einfacher, bitte? einer schöpfung, die so wortreich zu unverständlichem führt, misstraue ich. unverständlich kann ich in einem satz sein. manchmal kann ich auch einen verständlichen satz machen. also : alléz hopp, n’est pas! kant lesen, unbedingt (basisarbeit). oder sonstwas, egal was : aber mach ein sätzchen draus, bitte, ein eigenes. oder mach irgendwas. ich weiss ja auch nicht. einfach so, dass es summt.

jetzt würd ich grad gern eine zeichnung vom lieben gott beim kreiiieren zeichnen, aber das geht nicht so recht. es kommen nur kinderzeichnungen heraus und nichts gescheites. vielleicht muss man sich mit dem barte des propheten abgeben, der farblich auch nicht so recht gelingen will. aber wenn man sich kein bild machen soll, was ja schon sehr schlau gedacht ist, vom gott, dann soll man sich vielleicht auch keine gedanken machen über ihn und ihn einfach vergessen. und mal schauen, was so da ist. vielleicht gibt’s neben sehr verehrter herr gott und darwin auch noch eine andere erklärquelle. vielleicht ist die frage nach dem ursprung auch bitz nonsense : wir sind ja da. wie wir da sind ist bitz wichtiger als warum. seltsamerweise gibt es in jeder gattung, besonders bei den menschen, exemplare, die von gattungseigenen exemplaren mit injurien wie „arschloch“ bezeichnet werden, immer bitz vice versa (furz generiert furz etc.), was nichts weniger heisst, als dass sie gott bitz abgepfurzt sein müssen, falls der liebe gott denn eines haben sollte, ein flatulaloch, aber da ich kein klares bild von ihm hab, da niemand sich getraut, sich eins zu machen, weiss ich ja wenig über seine verdauung, was aber sehr interessant in bezug von widerwärtigkeiten der schöpfung... : ich gebs auf : gott gewinnt immer. schade, dass es ihn nicht gibt : ich würd gern mal einen kelch mit ihm leeren.

ach : ich komm da mit dem ganzen zeus nicht ganz zurecht : es langweilt mich auch, weil ich das zeux nicht ganz verstehe, das mit glauben und so. ist alles bitz nichts.
es ist seltsam mit dem vertrauen. die glaubenden scheinen eins zu haben, so ganz grünzlich in gott, die anderen, die gottlosen, haben manchmal eins in die gottlosigkeit, auch sehr grünzelnd, als ob das eine verzickerung wär, als utopie (und von utopien gibt’s, zum glück(sen), auch viele). und dann halt das vertrauen in das was ichst, auch bitz trampelig auf der welt und da auf lipschte fixiert. trau schau wem :

wenns denn nichtsnutzig wird ohne nutzig, dann ists mir wohl. farts ye well, meine kötzer und kötzinnen.

und wenn denn schon ohne nichts, dann lieber lorenheit als ver. aber ich bin mit nichts, ohne loren und ver.


ps: die zeichnung vom lieben gott, der lieben göttin, dem lieben abyss etc. werd ich mit luscht noch nachliefern : in allen farben!

[se:071104]

> verweise darf man da ja nur grad auf alle geben : ich, du er, sie es, wir, ihr, sie und alle hier nicht genannten auch : euchze allze (um den kleinunterscheidungen zu entgehen).1)


1) wenn nämlich einer sagt, was vielleicht passieren könnte, dass die welt mit dem ich, du er, sie, es, wir, ihr, sie erklärt und verhandschuht ist, dann ist er ganz weit weg von dem, was ein jean paul, ein nitzsche, ein jean sebastien mercier, ein johan wetzel, ein stendhal und überhaupt meine lipschten, wie zum beispiel : (ach was, jetzt grad alle buchstaben als initialzünder zu lieben angeben : alphabet : was man denken kann, so in wortfeuerwerken : regenbogen : wunderwelten : liebträumen ist doch ein unverblahblahtes selbstereignis).

2007-11-02

NOW, TODAY

frank was obviousely bored : and his voice could have been better than (bore) : but i, i, my ego i : i would'nt mind to sit there : with don mabie, frank zappa, samuel beckett (well, if i think of it : only if we agree (we might not), and if i do, which i might not: ? : ), and my voice could have added some. (blablabla : it helps, belive me!)

zur darstellung, so blogwise, hab ich wieder mal keinen einfluss. ich hätt das gerne bitz arrangiert. aber das geht hier nicht : da wünsch ich mir grad das klassische schweizerplakat zurück : bitz text und bild : aber das ist schon bitz historisch, und eigentlich will ich das auch nicht mehr. also: was denn jetzt? nicht und doch : luschtige schweiz : tschüss : alles bitz ja. und dann ja. neugier?

ja, was die gruppe liefert : JUMP! so grauslich, dass man grad nicht mehr weiss, wie entsorgen. wär aber ein schöner text, ohne brusthaare und anderem dement.
frank zappelt an der gitarr : seine stimme wär viel schöner : THERE IS NOTHING WORSE THAN A SUICIDAL JUMP. das möcht ich doch nochmals hören : GANZ UNTEN. das ist sprache jenseits. da, wo nichts mehr ist : blackout oder klarsicht : wer weiss.

ja : und noch schöner ist :
vielleicht einer der (visuell) und (auch musikalisch) nicht so gelungenen auftritte phon phrank phrappa : schade, aber bemerkenswert : dank:dank: trotzdem nicht grad das utopiewunderfeuerwerk : halt so :





und wenn schon dann epiphanien aufblitzen sollen : dann in der bügelfalte von chuck berry, wenn er hohoho :

2007-10-30

QUICK (CATASTROPHY REVISITED)

„The quick brown fox jumps over a lazy dog". (all letters in one sentence.)

the quick brown fox was run over by a car. dying : in transition.
„a big fat car rides over a smart city fox“ : no good for typewriters, no good for the fox. no good for nothing. (death got no letters nor language. the fox was quiet. he was.)

there should be signs everywhere : „death ahead!“ „stupidity roaming!“ „culture attacking!“ „be aware of mankind!“ „humans on the loose!“

mit dem velo fahr ich die rousseaustrasse (!) hinunter, seh von weitem etwas auf der strasse liegend, im wind bewegt, denke : hoffentlich kein tier : kann ein stück grosses packpapier sein, bewegt vom wind : es bewegt sich auf und ab, aber da ist kein wind : mein herz schlägt flacher : wieder DAS SCHRECKLICHE (alltag, schöpfung : nicht ach & krach : nur elend, leiden, tod : mayamaya : als ob nie keine verblendung einen ausweg aus dem elend gefunden hätte : nein, alles da) : ein angefahrener fuchs liegt auf der strasse : ich komm näher, er bewegt sich noch : hinterläufe zappeln in der luft, der schwanz schlägt : eine blutlache breitet sich von seiner schnauze weg : er wird ruhiger : augen schliessen sich langsam : dann : stillstand der bewegungen : stillstand : er lebt : verendend (wie die sprache weiss – mehr weiss sie nicht) : sofort anhalten : die ganze schöpfung : stop : plan B : alles bitz schlauer einrichten : : : ich kann dem mitwesen nicht helfen : ich möchte den fuchs in die arme nehmen und weiss nicht, ob er das möchte, einsam, alle, leider, nichtsniemandniergendsnie. mitleid. no way out :

(can this really be the end : ja, so elend ist es. und es gibt keine schönen sprüche dazu. statistik : ??? wildtiere werden pro jahr überfahren : so genannte opfer des verkehrs. und sonst : auch alles düster : bleakhouse. die schöpfung? back to square one.)

ps: all those who are killing for peace : get a life. you ain’t nuffin but a skeleton : life is beyond killing. life is a farting squirrel, or something similar.































[se: 071031]


> NO > krieg > lösungsvorschläge > utopien > der tod, ein skandal > risiko > leben > tod > accident > unfall > gott, und andere unwesen > obituary > city foxxes > quiet

2007-10-23

MÜDE BIN ICH

„müde bin ich geh zur ruh, mache meine äuglein zu“ – schön gedacht, schön gesagt : aber ich sehe weiter : augen offen, immer. ‚auch wenn ich geschlossenen auges wache und offenen auges schlafe, sehe ich doch immer’ : was denn? naja : gewusel. das ist nun kein wunder, that’s real and definitely no wonder. und was ich sonst noch sehe, das ist nun das wunder für die wundernichtgläubigen : meine lipschte, die real existiert.

schon sehr fussnotig : was ich sagen wollte : was ich mit allen wissenschaftlich belegten sinnen und mit allen sonst noch bekannten sensoren und rezeptoren and you name it wahrnehme : ‚i love you’. jahrtausendelang belegen geschichten die tatsache der liebe zwischen existenzien. seltsamerweise hat sich noch keine wissenschaft der liebe angenommen. es gibt zwar devianzen des themas : aber bitte, hat sich je jemand bemüht, einen lehrstuhl einzurichten, der, nur zum beispiel, auf stendhals ‚de l’amour’ basiert? nicht dass das der einzige text zu dem thema wäre : es gibt tausende andere. aber soziologie etc. martialitäten vielergleichen, selbst gender studies verplempern ihren geist an duftnoten, die katzen- und hominidenmännchen jederbrunftzeit an alle ecken und enden sprühn. ich plädiere ja garnicht für eine wissenschaft ‚de l’amour’, aber für einen kindergartenkurs mit dem titel : ‚there are such things’. also eher kein lehrstuhl. vielleicht sind da neuerfundene märchen besser. es geht da ja wohl nicht um eins oder das andere, es geht um alles : das wird heute grad ‚hirn, herz, hormon’ genannt (stand der dinge : kann sich ja ändern, wenn noch ein *** entdeckt wird (unbedingt mit ‚H’, sonst finden sich die germanophonen im witz nicht mehr zurecht)) – aber ich denk, dass das noch bitz erweiterungsbedürftig ist. und da könnte man noch geld investieren : for loves sake. ‚cause there are much weirder things – and they make you happy’. und sofort den gegenlehrstuhl einrichten : ‚there are much weirder things that make you happy, but they can kill you!’ : yes dear, but i’ll try luv.
also : wenn ich den stand der liebesdinge betrachte, dann glaub ich doch lieber wieder an wunder, auch wenn ich nicht so recht weiss, wie man wissenschaftlich ein wunder definiert oder begrüsst : es, das wunder, überzeugt, wenn es dann eintrifft. also : grüss dich, willkommen etc. mir fällt ja noch vieles ein dazu, später mehr : more to follow!
aber märchen, die kann man schon mal neuerfinden : die alten sind auch bitz aus einem bewusstsein gebastelt, das mich gruselt.

[se:071022]

> epiphanie > ich weiss nicht, aber ja > märchen, neue

2007-10-16

NOVALIS

„Ächte Unschuld – ist absolute Elasticitaet – nicht zu überwältigen.“

Novalis: Das allgemeine Brouillon 188.

manchmal wüsst ich gerne, wovon er spricht.

[se: 071016]
































> novalis > hinrichtung einer blume > erste heilige kommunion

VOGELHÜÜSLI 2

























vogelhaus in camouflagehosenschrittbaum : wenn vogelhäuser einfamilienhäuser und bäume militärkleider mimikryieren : dann siehts kulturell aus. alles natur.

[se:071016]

> vogelhüüsli

MÄRCHEN, ODER MÄRCHENILLUSTRATION


das ist doch ein wunderliches bild : so erinnere ich märchenillustrationen aus den 50er jahren : der präsident kommt wild publikumsbegrüssfuchtelnd aus dem königspalast, dahinter steht ein wilder beschützriese mit einem mocken knetgummi am ohr und dann, dann steht am eingang ein gardistenzwerg in viel zu grossen stiefeln, mit hosen à la plumpsklo, mit einem deckelhutschraubverschlusskapitell, das die sicht auf jede mögliche welt beeinträchtigt, aber doch sowas wie einen erigierten flauschschrumpfpimmel mit hängendem scrotum als verstörung angeklebt hat, mit deckelband, das den mund dicht hält, einem schnürkorsett, mit epauletten die rucksackig & schüüfeli-und-bäselimässig gen hades ziehn und einem stecken, der oben wohl ein nastuch eingeklebt hat, worin der hansimglück sein schnuddernichtigkeitsglück nach hause tragen kann. das ist kein gutes märchen, nein. das ist aber eine gute illustration für einen albtraum, den ich als kind nach gewissen märchen geträumt habe. und diesen hab ich dann leider nicht vergessen.









[se:071016; pix nzz 071012]

> x auf ypsilon > ypsilon auf x > clown > demokratie

2007-10-08

FROG nd ANTWIRT

ah never was a good gist, nor a good antworth, no wirtz, no hist. could be a heist but not a theist, atheist end frigging goof ah am, goony goop goo, gäll. no goat fir shot fire nor oarth fill. least list fuel cunning worth fear me, goodid. so it spoke spicking deus nötes. all infame, nö döt. righty right, all fries and hauntsworthy.

[se:071009]

> tschehms tschöiss > good lord > maya > nichtsnirgendsniemandnie > frogs in general > only me

2007-10-06

COMIX 2
































[se:...... /071007]

COMIX 1






















[se:..... /071007]

2007-10-05

ERSTENS ZWEITENS

erstens liest niemand diesen blog.

und zweitens
ist es wurst.

(drittens, aber das ganz unter uns : i like my blog)

(viertens, das ist ganz öfffentlich : i like my website.)

WARTEN (BITZ DRAUF ACHTEN, DASS IRGENDWAS NOCH SINN MACHT, RESP.)

auch so eine redundanz, die ganz voll sein kann von möglichkeiten, unmöglichkeiten und mondschein auf schönen gewässern. was dann das dunkle chaos betrifft (und da bin ich leider ein schlechter beschreiber, wie auch in bezug auf mondschein : aber ich bin ein begabter wünscher – : weil (? hmmm) ::: das dunkle chaos würde einen begabten beschreiber erfordern (und jetzt denke man nicht an dante und poe : es muss viel schrecklicher sein (die beschreibung, weil das ereignis viel schrecklicher ist), und die sprache ist so wortlos, dass es ihr den atem verschlägt)) und was ich so, als begabter wünscher, wünsche, ist alles ganz anders (und da hebt sich die ganze kulturgeschichtallesschongesagtheit auf : in nix. weil jeder etc. – und dann sitzt man da und ist gewärtig. – ja. genau so schlimm ist es, wenn man weiterwünscht) : und hier ist der satz ja auch nicht fertig, und ich weiss auch nicht wie er endet : und sollen das doch andere tun. (nein : ich will den satz sagen : wenn ich ihn dann weiss (nie, also) – oder sätze, viele, wenn ich halt nicht weiss (alles spielereien : ich möchte doch einfach ein schönes leben führen und nie sterben, so auf weiteres) (sätze fertigen, falls das ein beruf ist. klingt mehr wie strafe, scheint aber doch eher als strafe auf hörer zu fallen. der schreibende ist in sich die strafe und der bestrafte (baudelaire : ich bin das opfer und das messer und was auch immmer ::: fleur de mal oder irgendwo : sehr deprimierend, if i remember well, aber vielleicht kann man daraus auch genüsslichkeiten ziehen – vielleicht hab ich auch alles nicht kapiert)). egal : warten, davon sind wir ausgegangen, kann man als sehr unangenehm bezeichnen. vor allem : weil das, was auf uns wartet, ist der tod. das ist nicht angenehm, das ist schrecklich. und was vor uns wartet, ganz kurz vor dem tod, das ist das leben. das ist auch ein problem, ganz unbesehen des todes, aber mit ihm ein auch nicht bsunders einfacheres.

ich wünscht mir schon, ich könnts mal kapieren (irgendetwas). geht aber nicht. schade, oder so.

und die syntax ist ein liebes tier, das ist die weaselmutter mit all ihren weaselkiddies, die allem gewusel doch immer wieder den ast zeigt, wo sichs balancieren lässt.

(so ganz naiv möchte ich ja nicht sein : aber alle gscheitheiten sind so schön dumm (es gibt wohl eine erotik der dummgscheitheit, die sich von ‚dummficktgut’ unterscheidet. es muss doch auch dumme geben, resp. gscheite (ich hab den diskurs verloren = ich hab doch keine ahnung, wovon ich red, aber grundsätzlich weiss ich schon) die auflösung kommt bestimmt in der nächsten ausgabe. das macht mich ein bitz nervös : weil ich möchte immer, als problem (erkannt), erste ausgabe, auch grad in der letzten ausgabe (lösung, problem erkannt) sein. (nein : möchte ich nie : weil eben nicht.))

aber wie globi, mit allen anderen weltmeistern der lebensführungsrechthaltung sagt : „no problem, no problem“. (sagt er das tatsächlich (?) - ich denke nicht : fragen und zu viele antworten.)

nebst allen hilflosigkeiten, die mich überfallen, möchte ich hier nichts mehr sagen ausser, dass ich jedem misstrau, der etwas zu wissen vermeint (und selbstverständlich, implied, very obious : jedem, der vor- oder angibt : nichts zu wissen).

von kasperli zu kasperli : ich bin keiner. (doch doch, schon auch einer, aber gäll, du au! (übereinkunft : who> ever knows : prankster or believer : the great divide : keinkunft))

das wär eine fussnote zu 'redundanz' in der ersten zeile ich >sehnsucht > tango > warten, auf > verabscheuen, zutiefst.




2007-10-04

BILDLI

so ganz wie ‚jetzt mach noch ein sätzli daraus’ gilt, gilt auch das ‚und jetzt hätt ich gern noch ein bildli’ : wie, meine allerlipschten mitexistenzien, soll ich denn auch ‚nochirgendalles’ : auch wenn ich das ganzfestmöchte. geht nicht : kommt immer noch irgendetwas : ungenügend per se. aber, so kontere ich ‚irgendetwas, bildli, text oder ton, auch aufstehen am morgen, schlafengehen am abend : ist alles auch, oder’ – ‚ja, sag ich’ (auch derselbe, selbstreferentiell im monologen dialog) ‚so ist es. behauptet denn irgendwer was anderes?’. ‚je, nun, wohl doch schon, aber es ist schon bitz here and there and everywhere.’ ‚genau, oder halt : egal : gar nicht dort, wo der jetzt grad meint’. ‚was meinsch?’

































[se:071004]

2007-10-02

ONLY ME
































mehr ist unter : eben da :


[se:071002]

> gezeter > zetera, et > ich, auch so eine phanie > i am > elvis presley (auch 'elvi brösel', 'elwi presluft' (angaben von einem schallplattenverkäufer, 70er jahre))

KOMMENTAR 2

ein schönster kommentar ist das bild von giovanni francesco caroto (*ca 1480 in verona, † 1546 auch in verona) : "zeichnung eines knaben" : grad zu sich, zum kommentieren und zur ganzen frechheit der weltbeschreibung :

































viel mehr, und spannender, wundervoller, da:

2007-10-01

LAUTLOS TROMMELN

traum: p. trommelt auf einer selbstgebauten trommel so schnell er kann, sagt, das sei eine spanische oder baskische art: man muss so schnell trommeln, dass sich die frequenzen überlagern bis sie gegenläufig identisch sind und sich deshalb gegenseitig aufheben: so sei dann kein ton mehr hörbar. er trommelt aber noch nicht in der richtigen frequenz und produziert einen heidenlärm. ich sag ihm, das sei zen-trommeln, das mache man aber eher ohne trommeln, soviel ich wüsste.

real: eine katze scharrt obsessiv im katzenklo: kacke vergraben. die aufhebende frequenz stellt sich ebensowenig wie bei p. ein.

wenn ich meinen katzen jetzt noch ein bitz zen-trommeln beibringen könnte, dann wär ich auch ganz zufrieden, aber das klo will ich ihnen ja auch nicht wegnehmen. das scheint ein anderes baskisches zen-problem zu sein. (bei huang po find ich aber keinen kommentar? : muss alles selbst herausfinden!)

[se:060322]

> one hand clapping > ganzheitlich gänsehäutlich gruselkabinett: nachruf auf CORTONA

TAG

das war ein langer tag.

[se:040204]

wenn der tag vorbei ist, dann ist man manchmal froh, dass er vorbei ist. und dann denkt man an die nacht : wenn die nur auch schon wieder vorbei wär. und dann ist das alles so exceptionell traurig, dass man tag und nacht grad dem lieben gott zurückschicken möchte „to whom it may concern : it sucks.“

[se:040214]

> empfinden, subjektives > befindlichkeiten > gescheit > kollaps des gemeinplatzes

WORST CASE SZENARIO

seit sich die idee des „worst case scenario“ in politik, gesellschaft, wirtschaft und allen anderen paranoiaanfälligen lebensbereichen eingenistet hat, werden handbücher mit verhaltensregeln herausgegeben. ein typischer „worst case“ wäre ja, dass ein „worst case“ eintritt und man hat das entsprechende handbuch nicht zur hand.

“How to foil a UFO abduction:
1.Do not panic: The extraterrestrial biological entity (EBE) may sense your fear and act rashly.
2.Control your thoughts: Do not think of anything violent or upsetting – the EBE may have the ability to read your mind. Try to avoid mental images of abduction (boarding the saucer, anal probes); such images may encourage them to take you.
3.Resist verbally: Firmly tell the EBE to leave you alone.
4.Resist mentally: Picture yourself enveloped in a protective shield of white light, or in a safe place. Telepatic EBEs may get the message.
5.Resist physically: Physical resistance should be used only as a last resort. Go for the EBEs eyes (if they have any) – you will not know what its other, more sensitive areas are.”

lit.:The Worst Case Scenario Survival Handbook: Travel. Piven / Borgenicht, San Francisco 2001

[se:040114]

>zaunflicker >wunsch > "weil das klar ist", oder